Zollstock
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Die erste schriftliche Erwähnung des Stadtteils stammt aus dem Jahr 1877. Die Jahrhunderte zuvor wurde das Gebiet ausschließlich für die Landwirtschaft genutzt. Nennenswert erscheint noch, dass sich einige Ziegeleien auf dem Grundstück befanden. An dem Schnittpunkt der zahlreichen Feldwege mit dem Köln umgebenden Bischofsweg befand sich ein kleines Zollhaus - diesem Umstand verdankt Zollstock seinen Namen. Mit einer Gebietsreform im Jahr 1888 wurde der Stadtteil nach Köln eingemeindet. Die vorherige Zugehörigkeit zur Bürgermeisterei Rondorf endete. Ein Zollhäuschen mitsamt der drei Kronen des Kölner Stadtwappens wird auch auf dem Wappen des Ortes abgebildet. Der Entwurf stammte vom Gründer des Allgemeinen Bürgervereins Köln-Zollstock, Joseph Rosenzweig (*1866; †1937). |
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Als Siedlungsgebiet wurde der Ort erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts genutzt. Mehrere Baugenossenschaftsfirmen sahen die Grundstücke als lohnenswert an und begannen in den 1920er Jahren mit dem Bau von Siedlungen. Sie prägen, ebenso wie die Siedlungen aus den 50er Jahren, noch immer das Bild des Stadtteils. In die Wohnungen zogen zunächst vor allem Beamte mit ihren Angehörigen ein. Bald erhielten die Siedlungen daher den Spitznamen "Schutzmannshausen". In Zollstock befindet sich das Südstadion, die Heimat des Fussballvereins SC Fortuna Köln. Der Südfriedhof und Teile des Grüngürtels können für Spaziergänge genutzt werden. Im nördlichen Bereich des Stadtteils befinden sich die meisten der ansässigen Industriebetriebe. |
Im Osten grenzt Köln-Zollstock an den Vorgebirgspark und an Raderthal und Raderberg. Im Westen liegt Klettenberg und nördlich Neustadt-Süd. Im Süden grenzt der Straße an Rondorf.
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Sehenswertes:
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Karlheinz Steimel hat 2008 ein 65-seitiges Heft mit dem Titel "Die Straßen in Zollstock" verfasst. Dieses kann direkt beim Bürgerverein Köln-Zollstock bezogen werden.

Rodenkirchen (Stadtbezirk 2)
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Ganze dreizehn Stadtteile umfasst der Stadtbezirk Rodenkirchen. Es sind Zollstock, Bayenthal, Raderberg, Marienburg, Raderthal, Rondorf, Rodenkirchen, Hahnwald, Weiß, Sürth, Godorf, Immendorf und Meschenich. Als am südlichsten gelegener Bezirk der Stadt bietet er viele Ausflugsziele, wie etwa die Maternus-Kapelle im Stadtteil Rodenkirchen oder den Grüngürtel. Bis in das Jahr 1923 waren dies die äußeren Befestigungsanlagen Kölns. Deren Nutzen wurde jedoch nach dem Ersten Weltkrieg als nicht mehr gegeben angesehen. Unter dem damaligen Oberbürgermeister Konrad Adenauer erfolgte die Umgestaltung in eine Grünanlage. |
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Die Gründung des Stadtbezirks erfolgte im Jahr 1975, nachdem die Gemeinde Rodenkirchen und die Stadt Wesseling nach Köln eingemeindet wurden und so ihre Selbstständigkeit verloren. Jedoch waren einige der Bürger Wesselings nicht mit diesem Schritt einverstanden und klagten deswegen gegen ihre erzwungene Fusion mit der Stadt Köln. Mit Erfolg, denn im Juli 1976 erlangte Wesseling seine Selbstständigkeit zurück. |
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Ganz Köln auf einem Luftbild
Getränke Hans Lohmar Zollstock
Getränke Hans Lohmar Zollstock
Fort VII
Alte Eisenbahnunterführungen
Oberer Komarweg
Eifeltor bei Dämmerung
Dachbepflanzung
altes bahngebäude
tunnel
Schaaf verloren im Garten
Traumhaus
toom markt bernkastelerstrasse
Neubau eines Supermarktes
Prätorium
Commonwealth-Ehrenfriedhof
toom baumarkt
Bernkasteler Str.
schulungs zentrum
Südfriedhof
Honda Händler
Bernkasteler Str.
Nachkriegsbauten in Zollstock
Südfriedhof
Sonnenuhr auf dem Südfriedhof
Im Schatten der Tradition entsteht Neues
Irmgardstr.
Hochbunker in der Herthastraße
Südfriedhof
Modell der GAG-Siedlung Zollstock
Ferdinand-Schmitz-Str.
Bauerbankstr.
Zollstocker Kirchen
Vorgebirgstr. 165
Homburger Str. 9-13
Türnicher Str. 1
Vorgebirgspark
vom Raderthal gürtel aus gesehen
Blick nach Zollstock


