Bilderstöckchen
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Die Geschichte des Stadtteils beginnt erst Ende des 19. Jahrhunderts. 1898 begannen die Bauarbeiten der ersten Wohnhäuser an der Escher Straße. Diese Bauarbeiten waren mit dem Entstehen des Bahnhofs und des Schlachthofs in Nippes verbunden und waren der Startschuss für das Entstehen eines neuen Stadtteils. Es folgten Wohnhäuser an der Nievenheimer Straße und der Bau einer Schule an der Osterather Straße. |
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Zwischen 1910 und 1913 entstand mit dem Blücherpark ein beliebter Erholungsraum der Stadt. In den folgenden Jahren nahm die Bautätigkeit zunächst ab und bekam erst in den 1930er Jahren durch die Siedlungsgesellschaft "Am Bilderstöckchen" neue Impulse. Zuvor militärisch genutzte Depothallen wurden zu Wohnungen umgestaltet. |
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Seinen Namen verdankt der Stadtteil einem Bilderstock, die auch als Heiligenhäuschen bekannt sind. Es handelte sich dabei um Kleindenkmäler, die oft von Abbildungen Heiliger geschmückt werden. Sie dienen auch als Grenzmarken. Der Bilderstock ist bereits für das Jahr 1556 bezeugt und somt über 300 Jahre älter, als der Stadtteil. |
In Bilderstöckchen befinden sich unter anderem das Rheinische Industriebahn Museum und ein Gewerbegebiet, welches an ein weiteres Gewerbegebiet in Longerich angrenzt. Beide sind über die Longericher Straße und die Robert-Perthel-Straße zu erreichen.
Nippes (Stadtbezirk 5)
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