Verladung auf die Bahn, Emdener Str., Köln (1960)
fotografiert von:
Walter Dick Walter Dick
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Album: Ford in den 60er Jahren

Verladung auf die Bahn - Ford in den 60er Jahren

Emdener Str.

Die Emdener Straße liegt zwischen Köln–Niehl und Merkenich, fängt an der Bremerhavener Str. an und endet an der Industriestr..

Sie besteht seit dem 12.11.1925 und ist nach der niedersächsischen Stadt Emden benannt.

An der Emdener Straße in Niehl liegen die Ford Werke, welche fast 30.000 Mitarbeiter beschäftigen. Viele Niehler Bauern hatten an dieser Straße ihre großen
Gemüsefelder. Ford baute in den 20er Jahren und eröffnete  1930 das Werk. Viele Niehler haben dort ihre Arbeit gefunden, allerdings mussten die Niehler Bauern ihre Grundstücke für die Ford Werke aufgeben.

Erst nach dem zweiten Weltkrieg 1945 haben sich weitere Firmen auf der Emdener Straße angesiedelt: Firma Schmidding, auf diesem Gelände stand früher die erste Kölner Müllverbrennungsanlage, Firma Schwand, Firma Huppertz, Firma Boch.

Hinter der ehemaligen Müllverbrennung gab es 2 Fußballplätze.


Das Foto zeigt das System der Bahnverladung auf doppelstöckige Autotransportwaggons. Die untere Etage wird über die feste Rampe angefahren. Dann werden die Fahrzeuge bis zur Spitze des Zuges bzw. bis zum letzten vorausstehenden Wagen gefahren. Die Auffahrt auf die obere Etage erfolgt über eine mobile Rampe. Bei der Entladung wird die Spitze des Zuges an eine ähnliche Ramopenanlage rangiertund die Fahrzeuge können vorwärts vom Zug abfahren.

Weitere Fotos aus dem Album "Ford in den 60er Jahren"


Als Berufsfotograf war Walter Dick nicht nur ein wichtiger Chronist der Nachkriegszeit, hat er nicht nur für Bücher und Zeitungen gearbeitet, sondern nahm auch Aufträge aus der Industrie und von Privatleuten an. So gibt es von ihm umfangreiche Nachlässe von Geburtstagen/Jubiläen wichtiger und weniger wichtiger Menschen und von Hochzeiten. Außerdem hat er für die Wirtschaftsunternehmen gearbeitet und dabei Produktionsstätten und Arbeitsabläufe dokumentiert.

Ein wichtiges Arbeitsfeld waren auch seine Arbeiten für die Werkszeitung der Kölner Fordwerke. Walter Dick hat über viele Jahre in den Hallen und Büros des Automobilherstellers buchstäblich Tausende von Aufnahmen gefertigt. Maschinen und Produktionsabläufe waren Thema seiner Reportagen genauso wie die Menschen "bei Ford" in ihrer Arbeit und Freizeit. Der Zeitraum seiner Arbeit beginnt mit den ersten Nachkriegsfahrzeugen aus der Kölner Produktion und geht etwa Mitte der 60er Jahre zu Ende. So hat er das 50.000ste Fahrzeug aus den Hallen in Köln Niehl genauso fotografiert wie das Fahrzeug mit der Produktionsnummer zwei Millionen.

Ein wenig zu kurz kommen bei seiner Arbeit die oft sehr harten Arbeitsbedingungen am Band und an den Maschinen, die zu zeigen natürlich nicht im Sinne seiner Auftrageber waren.