Service und Kundendienst, Universitätsstr., Köln (1960)
fotografiert von:
Walter Dick Walter Dick
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Album: Ford in den 60er Jahren

Service und Kundendienst - Ford in den 60er Jahren

Universitätsstr.

Wie ihr Name schon verrät, führt die Straße auch an der Universität zu Köln vorbei. Dabei handelt es jedoch schon um die zweite Universität in der Stadtgeschichte Kölns. Die erste schon im Mittelalter gegründete Hochschule wurde nach dem Einmarsch der Franzosen im Jahr 1797 geschlossen. Erst 1919 erfolgte ihre Neugründung im Gürzenich und 1934 konnte schließlich auch das neu errichtete Gebäude bezogen werden.

Über die Straße gelangt man von der Luxemburger Straße zur Aachener Straße. Die Zülpicher Straße kreuzt sie dabei, ebenso wie die Bachemer Straße.


Zum nachhaltigen Erfolg einer Automarke gehören auch der Service und der Kundendienst. Gewährleistet wird dies durch ein Netz von privaten Händlern und Werkstätten, die vertraglich an die einzelnen Werke gebunden sind. Die hier gezeigten Werkstätten der Firma Kierdorf befanden sich an der Ecke Aachener Str. / Universitätsstr.  Kierdorf, der auch als Sponsor von Viktoria Köln tätig war, betrieb eine der größten Werkstätten der Region.

Weitere Fotos aus dem Album "Ford in den 60er Jahren"


Als Berufsfotograf war Walter Dick nicht nur ein wichtiger Chronist der Nachkriegszeit, hat er nicht nur für Bücher und Zeitungen gearbeitet, sondern nahm auch Aufträge aus der Industrie und von Privatleuten an. So gibt es von ihm umfangreiche Nachlässe von Geburtstagen/Jubiläen wichtiger und weniger wichtiger Menschen und von Hochzeiten. Außerdem hat er für die Wirtschaftsunternehmen gearbeitet und dabei Produktionsstätten und Arbeitsabläufe dokumentiert.

Ein wichtiges Arbeitsfeld waren auch seine Arbeiten für die Werkszeitung der Kölner Fordwerke. Walter Dick hat über viele Jahre in den Hallen und Büros des Automobilherstellers buchstäblich Tausende von Aufnahmen gefertigt. Maschinen und Produktionsabläufe waren Thema seiner Reportagen genauso wie die Menschen "bei Ford" in ihrer Arbeit und Freizeit. Der Zeitraum seiner Arbeit beginnt mit den ersten Nachkriegsfahrzeugen aus der Kölner Produktion und geht etwa Mitte der 60er Jahre zu Ende. So hat er das 50.000ste Fahrzeug aus den Hallen in Köln Niehl genauso fotografiert wie das Fahrzeug mit der Produktionsnummer zwei Millionen.

Ein wenig zu kurz kommen bei seiner Arbeit die oft sehr harten Arbeitsbedingungen am Band und an den Maschinen, die zu zeigen natürlich nicht im Sinne seiner Auftrageber waren.