Reste der Deutzer Befestigungsanlagen, Auenweg, Köln (1913)
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Reste der Deutzer Befestigungsanlagen

Auenweg


Ähnlich wie Köln selbst war auch von einem Festungsring umgeben. Erst ab 1906 wurden die Anlagen geschleift, die neuen Befestigungsanlagen im Rechtsrheinischen bestanden wie ringsum die Kernstadt aus einzelnen Forts, die in einem weiten Ring nicht nur Deutz sondern alle rechtsrheinischen Vororte einschlossen.

Die hier gezeigte Anlage war das "Feld Thor" der alten Anlagen an der Straße nach Mülheim. Es lag etwa im Bereich der heutigen Messe etwas nördlich der hier schemenhaft erkennbaren Hohenzollernbrücke. Durchgänge von Straßen durch die Befestigungen wurden immer in einem oder mehreren Bögen geführt um etwaigen feinlichen Angriffen die Wucht zu nehmen und sie seitlich bekämpfen zu können. Zu der ursprünglichen Anlage gehörten natürlich Tore und ein Graben, der sich rund um Deutz zog und der bei Bedarf geflutet werden konnte.

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