Stadtgarten - Gründerhaus in der Gilbachstr., Gilbachstr. 13, 50672 Köln - Neustadt-Nord (2011)

Ehrenfeld, Neuehrenfeld und Vogelsang : Stadtgarten - Gründerhaus in der Gilbachstr.

Gilbachstr. 13 (50672 Neustadt-Nord)

Die Gilbachstraße liegt zwischen der Spichernstraße und der Gladbacher Straße am Stadtgarten. Ihren Namen hat sie von einem Nebenfluss(-bach) der Erft, der von der Ville herunterkommend bei Neuss in die Erft mündet.

Die Gilbachstraße ist eine Wohnstraße, die ihre Attraktivität aus ihrer Nachbarschaft zum Stadtgarten bezieht. Nachteil des Standortes ist die Nähe zum Bahndamm mit der davon ausgehenden Lärmbelästigung durch Reise- und vor allem Güterzugverkehr.

Eine große Zahl der Häuser hat noch historische Fassaden, die in den letzten Jahren in unterschiedlicher Qualität renoviert worden sind.

Am unteren Ende der Gilbachstraße befinden sich noch zwei Gewerbebetriebe, ein Großhandel für Sanitärbedarf und eine Druckerei.

Im Haus Nr. 20 befindet sich die Montessori-Grundschule, die 2006 50 Jahr alt wurde. Die Schule nutzt den Stadtgarten als Pausenhof.

Unter den Häusern 17-21 und 23-25 sind ebenerdige Durchgänge in den Stadtgarten. Zusammen mit der Kirche (Neu) St. Alban im Stadtgarten wurden sie Ende der 50er Jahre vom Architekten Hans Schilling (1921-2009) entworfen.

Die Kirche ist ein prägnantes und über die Grenzen Köln hinaus bekanntes Beispiel für den modernen Kirchenbau der Zeit nach 1945. Für den Bau der Kirche wurden übrigens Trümmerziegel des alten Opernhauses am Rudolfplatz verwendet.

Aus einem nicht nachvollziehbaren Grund wird man die geraden Hausnummern 2-16 in der Gilbachstraße vergeblich suchen. Die Nummerierung beginnt auf der "geraden" Seite erst mit der Hausnummer 18.

Durch Hinweis eines Lesers wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die Handwerkskammer ihren Sitz nach dem Kriege nicht an der Ecke zur Spichernstr. sondern im Schulgebäude Gilbachstraße 20 hatte. Das ergibt sich auch aus dem Bauschild am zerstörten Rathausturm.(Siehe Foto)

Und viele ältere Handwerker erzählen, dass sie dort ihre Prüfung gemacht haben.

 

Ein weiterer Kommentar wies auf ein Flugzeug hin, dass sich angeblich auf einem Hof in der Nähe der Eisenbahn befindet. In einigen Gebäuden auf dem Bahndamm, die früher zum Güterbahnhof Gereon gehörten, haben sich Künstler niedergelassen. Einer davon hat tatsächlich ein recht großes Modell eines Düsenjets in seinem Hinterhof aufgestellt. Vom Fußweg am Bahndamm aus erkennt man das aus Aluplatten zusammengenietete Leitwerk des "Vogels"

 


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Ulrich Hermanns  sagt: "Standort"

Vielen Dank für die Adressänderungen der Häuser in der Gilbachstraße.

Geschrieben: vor fast 3 Jahre


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Ulrich Hermanns  sagt: "Standort"

Wolfgang Becker hat Recht. Das Haus Nr. 13 steht in der Gilbachstraße. Vielleicht kann Gabriela Dienst sich vor Ort selbst überzeugen und dann die Adresse ändern. Die Redaktion möchte nicht "an ander Leut´s" Fotos Änderungen vornehmen. Das Haus ist im Denkmalverzeichnis unter http://www.bilderbuch-koeln.de/Denkmale/1679 aufgelistet. Wenn die Adresse geändert ist, kann das vorliegende Fotos die Denkmalbeschreibung ergänzen.--Auf Seite 3 des Albums "Ehrenfeld, Neuehrenfeld und Vogelsang" die Häuser in den Reihen 4 und 5 befinden sich alle in der Gilbachstraße.

Geschrieben: vor fast 3 Jahre


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Wolfgang Becker  sagt: "Standort"

Der Standort und die Adresse hier können nicht stimmen. Subbelrather Straße 13 ist das Bürohaus Ecke Subbelrather/Innere Kanalstraße. Das soll demnächst abgerissen werden und durch Mikroappartements ersetzt werden.

Geschrieben: vor fast 3 Jahre