Historisches und Modernes, Hansaring, 50670 Köln - Neustadt-Nord (2010)
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Gerhard Krause Gerhard Krause
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Album: Köln - Neustadt-Nord.

Köln - Neustadt-Nord. : Historisches und Modernes

Hansaring (50670 Neustadt-Nord)

Die Hanse war im Mittelalter ein Verbund von Handelsstädten, die zusammen ein produktives Netzwerk des Austausches und geschäftlicher Beziehungen bildeten. In ihrer Hochzeit verfügte sie über ein Art Monopolstellung. Köln konnte sich also glücklich schätzen zu diesem Kreis zu gehören. Auf dem Hansaring gibt es noch ein Stück der mittelalterlichen Stadtmauer, die in eine Grünanlage eingebettet wurde. Bekannt ist auch das Hansahochhaus, dass einige Zeit lang das größte Bauwerk seiner Art war und heute unter anderem die Räumlichkeiten für eine große Elektrowarenhauskette bereitstellt.

In der Nähe des Abschnittes liegt der Mediapark. Das Ende des Ringes bildet der Ebertplatz.


Neustadt-Nord (Köln) Der Stadtteil Neustadt-Nord liegt in der Mitte der Stadt Köln nordwestlich der Altstadt. Politisch gehört er dem Stadtbezirk Innenstadt an. Inhaltsverzeichnis 1 Geografie 2 Geschichte 3 Sehenswertes 4 Siehe auch 5 Weblinks 6 Einzelnachweise Geografie: Die Trennung zwischen den Stadtteilen Neustadt-Nord und Neustadt-Süd ist rein pragmatischer Natur. Ihre innere Grenze wird von der Aachener Straße gebildet. Zu den beiden weiteren linksrheinischen Stadtteilen des Stadtbezirks Innenstadt, Altstadt-Nord und -Süd werden sie durch die Kölner Ringe begrenzt. Aufgrund der Baumaßnahmen des 20. Jahrhunderts, zu denen insbesondere der Wiederaufbau nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs gehört, haben sich alle vier Stadtteile im Charakter der Bebauung weitgehend angeglichen. Zu den äußeren Stadtteilen Ehrenfeld, Neuehrenfeld, Nippes und Riehl wird die Neustadt durch die Innere Kanalstraße, eine vier- bis sechsspurige Ringstraße, abgegrenzt. Zur Neustadt-Nord gehören die Veedel Agnesviertel, Mediapark, Grüngürtel, Belgisches Viertel und Stadtgartenviertel. Geschichte: Zur Geschichte des Stadtteils siehe den Artikel über die Neustadt-Süd. Sehenswertes Köln-Turm im Mediapark Im Stadtteil befindet sich der MediaPark – ein auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Gereon gebautes Ensemble, in dem sich ca. 250 Firmen etablierten und dort etwa 5.000 Arbeitsplätzen ansiedelten. Darüber hinaus beherbergt das Gelände ein Multiplex-Kino, ein Hotel und zwei langgestreckte Wohnhäuser. Zum Komplex gehört der Kölnturm, mit 43 Etagen und 148 m Höhe das höchste Hochhaus der Stadt. Das Gebäude wurde vom Architekten Jean Nouvel entworfen. Das höchste Gebäude der Stadt, der 266 m hohe Fernsehturm Colonius, befindet sich ebenfalls in der Neustadt Nord, ebenso das Hansahochhaus, zum Zeitpunkt seiner Erbauung 1925 das höchste Hochhaus Europas. Im Norden des Stadtteils befindet sich am Ebertplatz der Anfang der Neusser Straße, die ehemals Teil der nördlichen Ausfallstraße der römischen Stadt war. An dieser wurde Kölns zweitgrößte Kirche, St. Agnes erbaut. Ganz in der Nähe steht am Reichenspergerplatz das Gebäude des Oberlandesgerichts, ein neubarocker Bau, der von 1907 bis 1911 errichtet wurde. Ihm gegenüber liegt das von 1908 bis 1911 im Stil der Neurenaissance errichtete Gebäude der Oberfinanzdirektion mit dem daran anschließenden modernen Verwaltungsbau. Im Stadtbezirk sind zwei größere Parkanlagen gelegen: der im Jahre 1828 angelegte Stadtgarten, sowie das zur Gartenanlage umgestaltete Fort X, ein Teil des ehemaligen inneren Festungsringes. Ein Teil dieser Gartenanlage trägt den Namen Hilde-Domin-Park. Die Verbindung zum Rhein stellt der ca. 25.000 m² große Skulpturenpark Köln her. Dieser Park wurde 1997 vom Sammlerehepaar Michael und Eleonore Stoffel gegründet. Architektonisch interessant ist die am östlichen Ende des Theodor-Heuß-Rings befindliche Bastei. Das in Teilen im expressionistischen Baustil 1924 von Wilhelm Riphahn entworfene Gebäude wurde auf einem zerstörten preußischen Befestigungsturm errichtet und fällt durch seine weit überkragende Stahlkonstruktion auf, die über das darunter liegende Rheinufer ragt. In den 300 m² großen Räumlichkeiten war lange Zeit ein exklusives Restaurant mit herrlichem Ausblick untergebracht. Die Fläche wird heute für besondere Anlässe vermietet. Zwei moderne Kirchenbauten der Nachkriegszeit sind Neu St. Alban im Stadtgarten, aus Trümmerziegeln 1958 nach Plänen von Hans Schilling errichtet, und die von Gottfried Böhm 1965 entworfene Pfarrkirche St. Gertrud an der Krefelder Straße. Am Gladbacher Wall befindet sich die Veranstaltungshalle EXPO XXI, die dem Schauspiel Köln von Juni 2012 bis 2013 als Interimsquartier während der Umbauarbeiten des Haupthauses dient. Siehe auch: Liste der Baudenkmäler im Kölner Stadtteil Neustadt-Nord

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