Gilbachstr., Gilbachstr., 50672 Köln - Neustadt-Nord (2010)
hochgeladen von:
Gerhard Krause Gerhard Krause
1470 mal angesehen.
Album: Köln - Neustadt-Nord.

Köln - Neustadt-Nord. : Gilbachstr.

Gilbachstr. (50672 Neustadt-Nord)

Die Gilbachstraße liegt zwischen der Spichernstraße und der Gladbacher Straße am Stadtgarten. Ihren Namen hat sie von einem Nebenfluss(-bach) der Erft, der von der Ville herunterkommend bei Neuss in die Erft mündet.

Die Gilbachstraße ist eine Wohnstraße, die ihre Attraktivität aus ihrer Nachbarschaft zum Stadtgarten bezieht. Nachteil des Standortes ist die Nähe zum Bahndamm mit der davon ausgehenden Lärmbelästigung durch Reise- und vor allem Güterzugverkehr.

Eine große Zahl der Häuser hat noch historische Fassaden, die in den letzten Jahren in unterschiedlicher Qualität renoviert worden sind.

Am unteren Ende der Gilbachstraße befinden sich noch zwei Gewerbebetriebe, ein Großhandel für Sanitärbedarf und eine Druckerei.

Im Haus Nr. 20 befindet sich die Montessori-Grundschule, die 2006 50 Jahr alt wurde. Die Schule nutzt den Stadtgarten als Pausenhof.

Unter den Häusern 17-21 und 23-25 sind ebenerdige Durchgänge in den Stadtgarten. Zusammen mit der Kirche (Neu) St. Alban im Stadtgarten wurden sie Ende der 50er Jahre vom Architekten Hans Schilling (1921-2009) entworfen.

Die Kirche ist ein prägnantes und über die Grenzen Köln hinaus bekanntes Beispiel für den modernen Kirchenbau der Zeit nach 1945. Für den Bau der Kirche wurden übrigens Trümmerziegel des alten Opernhauses am Rudolfplatz verwendet.

Aus einem nicht nachvollziehbaren Grund wird man die geraden Hausnummern 2-16 in der Gilbachstraße vergeblich suchen. Die Nummerierung beginnt auf der "geraden" Seite erst mit der Hausnummer 18.

Durch Hinweis eines Lesers wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die Handwerkskammer ihren Sitz nach dem Kriege nicht an der Ecke zur Spichernstr. sondern im Schulgebäude Gilbachstraße 20 hatte. Das ergibt sich auch aus dem Bauschild am zerstörten Rathausturm.(Siehe Foto)

Und viele ältere Handwerker erzählen, dass sie dort ihre Prüfung gemacht haben.

 

Ein weiterer Kommentar wies auf ein Flugzeug hin, dass sich angeblich auf einem Hof in der Nähe der Eisenbahn befindet. In einigen Gebäuden auf dem Bahndamm, die früher zum Güterbahnhof Gereon gehörten, haben sich Künstler niedergelassen. Einer davon hat tatsächlich ein recht großes Modell eines Düsenjets in seinem Hinterhof aufgestellt. Vom Fußweg am Bahndamm aus erkennt man das aus Aluplatten zusammengenietete Leitwerk des "Vogels"

 


Neustadt-Nord (Köln) Der Stadtteil Neustadt-Nord liegt in der Mitte der Stadt Köln nordwestlich der Altstadt. Politisch gehört er dem Stadtbezirk Innenstadt an. Inhaltsverzeichnis 1 Geografie 2 Geschichte 3 Sehenswertes 4 Siehe auch 5 Weblinks 6 Einzelnachweise Geografie: Die Trennung zwischen den Stadtteilen Neustadt-Nord und Neustadt-Süd ist rein pragmatischer Natur. Ihre innere Grenze wird von der Aachener Straße gebildet. Zu den beiden weiteren linksrheinischen Stadtteilen des Stadtbezirks Innenstadt, Altstadt-Nord und -Süd werden sie durch die Kölner Ringe begrenzt. Aufgrund der Baumaßnahmen des 20. Jahrhunderts, zu denen insbesondere der Wiederaufbau nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs gehört, haben sich alle vier Stadtteile im Charakter der Bebauung weitgehend angeglichen. Zu den äußeren Stadtteilen Ehrenfeld, Neuehrenfeld, Nippes und Riehl wird die Neustadt durch die Innere Kanalstraße, eine vier- bis sechsspurige Ringstraße, abgegrenzt. Zur Neustadt-Nord gehören die Veedel Agnesviertel, Mediapark, Grüngürtel, Belgisches Viertel und Stadtgartenviertel. Geschichte: Zur Geschichte des Stadtteils siehe den Artikel über die Neustadt-Süd. Sehenswertes Köln-Turm im Mediapark Im Stadtteil befindet sich der MediaPark – ein auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Gereon gebautes Ensemble, in dem sich ca. 250 Firmen etablierten und dort etwa 5.000 Arbeitsplätzen ansiedelten. Darüber hinaus beherbergt das Gelände ein Multiplex-Kino, ein Hotel und zwei langgestreckte Wohnhäuser. Zum Komplex gehört der Kölnturm, mit 43 Etagen und 148 m Höhe das höchste Hochhaus der Stadt. Das Gebäude wurde vom Architekten Jean Nouvel entworfen. Das höchste Gebäude der Stadt, der 266 m hohe Fernsehturm Colonius, befindet sich ebenfalls in der Neustadt Nord, ebenso das Hansahochhaus, zum Zeitpunkt seiner Erbauung 1925 das höchste Hochhaus Europas. Im Norden des Stadtteils befindet sich am Ebertplatz der Anfang der Neusser Straße, die ehemals Teil der nördlichen Ausfallstraße der römischen Stadt war. An dieser wurde Kölns zweitgrößte Kirche, St. Agnes erbaut. Ganz in der Nähe steht am Reichenspergerplatz das Gebäude des Oberlandesgerichts, ein neubarocker Bau, der von 1907 bis 1911 errichtet wurde. Ihm gegenüber liegt das von 1908 bis 1911 im Stil der Neurenaissance errichtete Gebäude der Oberfinanzdirektion mit dem daran anschließenden modernen Verwaltungsbau. Im Stadtbezirk sind zwei größere Parkanlagen gelegen: der im Jahre 1828 angelegte Stadtgarten, sowie das zur Gartenanlage umgestaltete Fort X, ein Teil des ehemaligen inneren Festungsringes. Ein Teil dieser Gartenanlage trägt den Namen Hilde-Domin-Park. Die Verbindung zum Rhein stellt der ca. 25.000 m² große Skulpturenpark Köln her. Dieser Park wurde 1997 vom Sammlerehepaar Michael und Eleonore Stoffel gegründet. Architektonisch interessant ist die am östlichen Ende des Theodor-Heuß-Rings befindliche Bastei. Das in Teilen im expressionistischen Baustil 1924 von Wilhelm Riphahn entworfene Gebäude wurde auf einem zerstörten preußischen Befestigungsturm errichtet und fällt durch seine weit überkragende Stahlkonstruktion auf, die über das darunter liegende Rheinufer ragt. In den 300 m² großen Räumlichkeiten war lange Zeit ein exklusives Restaurant mit herrlichem Ausblick untergebracht. Die Fläche wird heute für besondere Anlässe vermietet. Zwei moderne Kirchenbauten der Nachkriegszeit sind Neu St. Alban im Stadtgarten, aus Trümmerziegeln 1958 nach Plänen von Hans Schilling errichtet, und die von Gottfried Böhm 1965 entworfene Pfarrkirche St. Gertrud an der Krefelder Straße. Am Gladbacher Wall befindet sich die Veranstaltungshalle EXPO XXI, die dem Schauspiel Köln von Juni 2012 bis 2013 als Interimsquartier während der Umbauarbeiten des Haupthauses dient. Siehe auch: Liste der Baudenkmäler im Kölner Stadtteil Neustadt-Nord

Weitere Fotos aus dem Album "Köln - Neustadt-Nord."