Eckhaus an der Spichernstraße, Spichernstr. 35, 50672 Köln - Neustadt-Nord (2009)
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Eckhaus an der Spichernstraße

Spichernstr. 35 (50672 Neustadt-Nord)

Die Spichernstraße beginnt im Norden an der Erftstraße, überquert die Gladbacher Straße, die Gilbachstraße / Goebenstraße, die beiden Teile der Herwarthstraße und die Kamekestraße und endet an der Venloer Straße, wo der Straßenzug sich in bewährter Kölner Manier in der Brüsseler Straße fortsetzt. Zwischen Gilbachstraße / Goebenstraße und Venloer Straße verläuft sie entlang des Stadtgartens.

Von der Erftstraße bis zur Gladbacher Straße befinden sich auf der östlichen Seite Gebäude der Allianz Versicherungen incl. der alten Schule, die nach langen Jahren des Verfalls durch die Versicherung aufwändig renoviert wurde.

Auf der gegenüberliegenden Seite befand sich lange Jahre die Landeseichdirektion/das Eichamt. Auch dieses Gebäude wurde aufwändig umgebaut und in seiner alten Wagenhalle befindet sich heute ein Restaurant. Ansonsten gibt es in der Spichernstraße im Wesentlichen Wohnbebauung mit einer Reihe Büros.

Zur  Venloer Straße hin befindet sich im Stadtgarten das Stadtgartenrestaurant mit der Jazz Haus Schule.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Spichernstraße ist in den letzten Jahren auf dem Gelände einer alten Elektrogroßhandlung der Komplex Spichern Höfe entstanden. Eine Mischung aus hochwertiger Wohnbebauung. Büros, Restaurants, Show- und Eventrooms.

Ihren Namen hat sie von einer Schlacht aus dem Beginn des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71, die in der Nähe von Spichern(oder:Spicheren), einem kleinen Ort bei Saarbrücken stattfand.

Die Eisenbahnstrecke nach Koblenz führte bis zur Höherlegung 1894 westlich des Stadtgartens ebenerdig über die Spichernstraße.

 


Durch die abgeschrägte Front dieses Hauses ergibt sich an der Ecke Spichernstraße/Gilbachstr. eine kleine Platzsituation. Derart gestaltete Ecken mindern die Schroffheit und Kantigkeit von Häuserecken.

Dieses Haus wie auch die links und rechts anschließenden Bauten und die Schule in der Gilbachstraße(Montessori-Grundschule) gehen auf Entwürfe des Architekten Jakob Koerfer (1875-1930) aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg zurück. Koerfer war es auch, der nach dem Kriege das Hansa-Hochhaus errichtete.

 

 

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