Die Hindenburg über dem belgischen Viertel. (1936) , Genter Str., 50672 Köln - Neustadt-Nord (1936)
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Wolfgang  Schreck Wolfgang Schreck
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Album: Die 30er Jahre

Die 30er Jahre : Die Hindenburg über dem belgischen Viertel. (1936)

Genter Str. (50672 Neustadt-Nord)

Die Genter Straße verläuft im Belgischen Viertel zwischen Brabanter Straße und Brüsseler Straße. Mit durchgehender Wohnbebauung, hübschen Jugendstilfassaden und Bäumen wirkt die Genter Straße sehr ruhig und angenehm. Hier gibt es auch das Museum für verwandte Kunst und das TPZ - Theaterpädagogisches Zentrum e.V.

Ihren Namen verdankt die Straße der Hauptstadt Gent in der belgischen Provinz Ostflandern. Sie liegt 224 von Köln entfernt.


Reich beflaggt mit den zeitgenössischen Symbolen zeigt sich am Morgen des 29. März 1936 die Genter Straße im Belgischen Viertel. So ist an jenem Tag Reichstagswahl, und aus diesem Grunde kreist auch der Zeppelin "Hindenburg" über Köln um für die Scheinwahl zu werben. Der LZ 129 hatte im selben Monat erst die Jungfernfahrt unternommen. Jener Zeppelin übrigens, der knapp ein Jahr später, am 6. März 1937 in Lakehurst (USA) abstürzte, als sich beim Landemanöver in Lakehurst (USA) die Wasserstofffüllung entzündete und 36 Menschen das Leben kostete.

Weitere Fotos aus dem Album "Die 30er Jahre"


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Wolfgang Schreck  sagt:

@ Wollie: natürlich haben mich auch Ihre Argumente überzeugt und auch mein Freundeskreis, den ich befragt habe, hat sich Gedanken dazu gemacht. Wir sind auch zu dem Ergebnis gekommen, daß man Geschichte (wenn sie am richtigen Ort, wie etwa hier im Bilderbuch, präsentiert wird) unverfälscht zeigen muss.

Geschrieben: vor fast 7 Jahre


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Wollie  sagt:

@ Wolfgang Schreck: nichts anderes hatte ich damals bezüglich der Hosengasse gemeint. Es freut mich, daß Michael Engel Sie überzeugt hat! @ Michael Engel: "Zynismus = äußerster Mangel an Enseitigkeit" (W. Serner, vergast in Theresienstadt) Meine Argumente waren wohl schlecht formuliert... Egal, ich freue mich und sge DANKE! Liebe Grüße anSie Beide!!

Geschrieben: vor fast 7 Jahre


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Wolfgang Schreck  sagt:

Lieber Herr Engel, Sie haben mich überzeugt. Deshalb habe ich die Verpixelung wieder rausgenommen. Die geschichtlichen Ereignisse haben so stattgefunden und lassen das Foto aus heutiger Sicht umso unwirklicher und gruselig erscheinen. Und uns umso lauter schreien lassen: das darf es niemals wieder geben.

Geschrieben: vor fast 7 Jahre


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Michael Engel  sagt: "@Wolfgang Schreck"

Bilder dieser Zeit, die den "Führer" und seine Insignien verherrlichen gibt es im Bilderbuch mehrere und sind im historischen Kontext nicht zu beanstanden. Fotos, die die katastrophalen Folgen zeigen, sind noch reichlicher vorhanden. Ich hoffe Sie haben noch einiges in Petto.

Geschrieben: vor fast 7 Jahre


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Wolfgang Schreck  sagt:

Lieber Herr Engel, sehr gut formuliert, weil das Foto deutlich belegt, daß sich Köln entgegen dem selbstweihräucherischen Mythos eben nicht widersetzt hat. Nicht umsonst sind solche Aufnahmen früher nur selten zu sehen gewesen und wurden im Giftschrank aufbewahrt. Bezüglich Auspixeln des NS-Symbols: ich würde das Foto gerne authentisch und unverändert zeigen, verstehe anderseits aber auch die Bedenken der Bilderbuch-Betreiber zu diesem Thema.

Geschrieben: vor fast 7 Jahre


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Michael Engel  sagt:

Reich beflaggt in den Untergang und den alten Mythos widerlegend Köln und die Kölner hätten mit den Nazis weniger am Hut gehabt als andere Gegenden des Reiches. Starkes Foto trotz überflüssiger auspixelei.

Geschrieben: vor fast 7 Jahre