Nächtliche Fahrt auf der Hohe Straße, Hohe Str., Köln (1960)
fotografiert von:
Walter Dick Walter Dick
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Album: Ford

Ford : Nächtliche Fahrt auf der Hohe Straße

Hohe Str.

Im römischen Köln hatte die Hohe Straße die Stellung der Hauptstraße inne, was bedeutete, dass sie in dieser Zeit die einzige durchgehend gepflasterte Straße Kölns war. Ihren aktuellen Namen erbte die Straße aus der Besatzungszeit der Franzosen, die all die verschiedenen Teilnamen der einzelnen Abschnitte unter "Rue Haute" zusammenfassten.

Schon immer war die Straße ein wichtiger Bestandteil der Stadt. Viele einflußreiche Bürger besaßen hier ihre Häuser. Heute ist sie vor allem eine beliebte Einkaufsstraße, die auch von Touristen aus aller Welt zum "shoppen" genutzt wird. Von der Domplatte gelangt man auf ihr schnellen Schrittes zur Schildergasse, die einen inmitten der konsumfreudigen Mitmenschen zum Neumarkt führen kann.


Nachdem der neue 17 M (Typ P3) im Oktober 1960 auf den Markt gekommen war, ließ man ein Fahrzeug zu Werbezwecken durch die weihnachtlich geschmückte Hohe Straße fahren. Das war damals eine ganz normale Straße mit Fahrbahn und Bürgersteigen. Von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr durfte die Einkaufsmeile ganz normal befahren werden, nur tagsüber war sie für den Autoverkehr gesperrt. Erst 1967 wurde die Hohe Straße zur Fußgängerzone. Das Foto wurde in Höhe der Kreuzung Hohe Straße und Schildergasse (links)/ In der Höhle (rechts) gemacht.

An der Ecke rechts erkennt man das ehemalige Kaufhaus Merkur, das ursprünglich Kaufhaus Franck hieß. Links sieht man eine Leuchtreklame  für SALAMANDER Schuhe. Unter diesem Namen vertrieb eine große Schufabrik in über 230 eigenen Filialen ihre Produkte.

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