Siedlung Mauenheim der Gemeinnützigen AG für Wohnungsbau, Etzelstr., 50739 Köln - Mauenheim
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Album: Deutz AG vor 1939

Deutz AG vor 1939 : Siedlung Mauenheim der Gemeinnützigen AG für Wohnungsbau

Etzelstr. (50739 Mauenheim)


Intreressante Fotos zwischen 1900 und 1939.

Beamtenwohnhäuser der Motorenfabrik Köln-Deutz. Architekt Wilhelm Riphahn.

In Köln wurde der Bau und die Finanzierung von erschwinglichem Wohnraum nach dem Ersten Weltkrieg durch eine öffentlich/private Mischkonstruktion in besonderem Maße gefördert. Die Gemeinnützige AG für Wohnungsbau (GAG) war ein Verbund einer zum Teil privat, zum Teil öffentlich finanzierten Aktiengesellschaft mit einer demokratisch organisierten Genossenschaft. Die privaten Geldgeber finanzierten so Wohnungen ohne dabei mit den Problemen, z.B. der unrentierlichen Kosten und der Verwaltung, reiner Werkswohnungen konfroniert zu sein. Die privaten Finanziers erhielten im Gegenzug Belegungsrechte an den Wohnungen.

Es ist durchaus möglich, dass auch die Deutz AG an der GAG beteiligt war und so ihren Mitarbeitern günstigen, modernen Wohnraum zur Verfügung stellen konnte.

Wilhelm Riphan war geradezu ein Hausarchitekt der GAG und entwarf in innerhalb der vorhandenen Gesamtplanung Mauenheim ca. 10 verschiedene Haustypen. Ein Teil der Straßennamen der Siedlung in Mauenheim wurde nach Personen aus deutschen Sagen benannt, was dem Komplex den Namen "Nibelungensiedlung" einbrachte. Diese Abbildung wurde von der Deutz AG zur Verfügung gestellt.

Weitere Fotos aus dem Album "Deutz AG vor 1939"