Mahnmal für Lena, Luxemburger Str. 248, Köln (2008)
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Paul-Jürgen Weber Paul-Jürgen Weber
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Album: Luxemburger Strasse II

Luxemburger Strasse II : Mahnmal für Lena

Luxemburger Str. 248

Vom Barbarossaplatz führt die Luxemburger Straße über 4 Kilometer bis zur Stadtgrenze zu Hürth. Ihren Namen, der auf das Großherzogtum mit der gleichnamigen Hauptstadt verweist, erhielt die Straße im Zuge des Ausbaus der Neustadt - sie führte zum Luxemburger Tor der neuen, äußeren Befestigungsanlagen. Ab dem Jahr 1896 verkehrte auf ihr auch die sogenannte Vorgebirgsbahn. Damals noch mit Dampflok. Heute befährt die Strassenbahnlinie 18 auf der Strecke, die in den letzten Jahrzehnten mehrmals umgestaltet und umgebaut wurde.


Die Schülerin Lena ist hier auf dem Bügersteig angefahren worden und zu Tode gekommen.

Weitere Fotos aus dem Album "Luxemburger Strasse II"


Die Luxemburger Straße in Köln ist fast 2000 Jahre alt. Als römische Ausfallstraße führte sie einst nach Reims, das nach der Römerzeit ein Zentrum des fränkischen Merowinger Reichs war. Köln war damals beherrschend für den Nordosten des Reichs. Nach dem Schnittpunkt der Luxemburger Straße mit der Universitätsstraße und dem mächtigen Uni-Center (954 Wohnungen, Architekt W.Ingendaay, 1973) beginnen städtisch geprägte Stadtviertel, die etwa ab 1900 dort und in den Nachbarstraßen des Stadtteils Sülz errichtet wurden. Herausragt das Barockwasserschlösschen "Weißhaus" von 1619 inmitten eines alten Parks. Heute verläuft zwischen den Richtungsfahrbahnen der Luxemburger Straße die Stadtbahnlinie 18 und genau darunter fließt im Untergrund der Duffesbach - in einer Betonröhre. Siehe auch Album Luxemburger Straße I.