Die "Päädsbahn" in Mülheim, Mülheimer Freiheit, 51063 Köln - Mülheim (1905)
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Die "Päädsbahn" in Mülheim

Mülheimer Freiheit (51063 Mülheim)

Freiheit bezog sich auf die Privilegien, die Mülheim ab dem Jahr 1322 genoß. So mussten etwa keine staatlichen Steuern entrichtet werden und Mülheim hatte ein eigenes Münz- und Gerichtsrecht. Ein vollkommenes Stadtrecht, dass etwa auch die Errichtung einer Befestigungs erlaubt hätte, bekam Mülheim jedoch nicht. Dennoch war der Status etwas besonderes und aus diesem Grund benannten die Bewohner die älteste Straße als Mülheimer Freiheit. Lange Zeit befanden sich an ihr fast alle Häuser der Ortschaft an dieser Straße, auch Kaufleute und Handwerker siedelten sich an ihr an.

Die Straße beginnt an der Kirchturmstraße und endet nach 713 Metern an der  Kreuzung Keupstraße, Dünnwalder-, Düsseldorfer Straße.


Schon vor der Eingemeindung nach Köln verfügte die Stadt Mülheim übere ein eigenes Straßenbahnnetz. das zunächst von "Ein-Hafer-PS" angetrieben wurde.

Auf dem Wagen steht "Die letzte Ausfahrt". Die "Elektrische" löste wie überall auch hier die Vierbeiner ab.

Alle Herren haben sich wichtig in Positur gestellt und alle zeittypisch in fast militärischer Uniform. Der Herr ganz rechts in dem langen Rock ist wahrscheinlich der Chef, der "Straßenbahngeneral".

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