Früh übt sich..., Militärringstr. 5, Köln - Klettenberg (1953)
fotografiert von:
Walter Dick Walter Dick
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Album: 1. FC Köln - eine Erfolgsgeschichte

1. FC Köln - eine Erfolgsgeschichte : Früh übt sich...

Militärringstr. 5 ( Klettenberg)


So ähnlich hätte Anfang der 60er Jahre ein heute bekennender FC Fan ausgesehen. Aber Dr. Klaus Tebbe, dieser heutzutage bekennende FC Fan, Mitglied seit Jahren und häufiger Besucher der Heim- und Auswärtsspiele, sowie außerordentlicher Kenner aller Statistiken, war zunächst Mitglied der D- Jugend bei der DJK Siegfiedia Klettenberg auf dem sog. "Shellplätzchen" nahe der Eisenbahn in Klettenberg.Foto Nr.:82746Geboren am 31. März  1954, spielte er später sogar zusammen mit seinem Freund Georg Richarz erfolgreich in verschiedenen Jugendklassen für seinen Verein und weiss bis heute, dass gegen die Jugendmannschaften des FC von der anderen Seite der Luxemburger Str. mehrfach Erfolge gefeiert wurden. Besonders gerne erinnert er sich an ein Tor in den rechten oberen Winkel, wobei er den FC-Torhüter mit einem "Lupfer" überwunden hatte.    

Weitere Fotos aus dem Album "1. FC Köln - eine Erfolgsgeschichte"


Am Anfang stand ein provokativer Satz von Franz Kremer: „Meine Herren, wollen Sie mit mir Deutscher Meister werden?“ Franz Kremer war im Jahre 1948 Vorsitzender eines kleinen Vorortvereins im Kölner Westen, des Kölner Ballspiel Club von 1901 (KBC). Es gelang ihm die Verantwortlichen seines Vereins und der Konkurrenz aus dem Kölner Vorort Sülz der Spielvereinigung Sülz von 1907 (Sülz 07) zur Fusion zu überreden. (13. Februar 1948)

Der neue Verein nannte sich Erster Fußball Club Köln 01/07 (1. FC Köln) Die Fusion war der Beginn einer Erfolgsgeschichte in den 50er und 60er Jahren und tatsächlich gelang es dem „EFCE“ die Frage seines ersten Präsidenten positiv zu beantworten. Im Jahre 1962 wurde der 1. FC Köln zum ersten Mal Deutscher Meister.( 4:0 gegen Nürnberg im vorletzten Endspiel vor Einführung der Bundesliga)

Franz Kremer (1905-1967) war einer der entscheidenden Männer bei der Professionalisierung des deutschen Fußballs und der Einführung einer eingleisigen Liga (1. Bundesliga)

Im Jahre 1950 erhielt der Verein sein Maskottchen, einen Geißbock, der bis heute das Markenzeichen des Klubs ist. Die Kölner Zirkuschefin, Carola Williams, schenkte ihn dem Verein im Rahmen einer Karnevalssitzung und da der damalige Spielertrainer Hans Weisweiler allgemein „Hennes“ genannt wurde, erhielt der neue Glücksbringer des Vereins diesen Namen und hat ihn bis heute behalten. Zu jedem Heimspiel wird „Hennes“ ins Stadion gebracht und unterstützt die Mannschaft. (Natürlich ist es nicht mehr der ursprüngliche „Hennes“ sondern bereits der Achte seines Namens-„Hennes VIII“.)

Walter Dick hat den 1. FC Köln seit dem Ende der 50er Jahre als Fotograf begleitet. Er, der sich auch als Sportfotograf einen Namen gemacht hat, hielt mit seiner Kamera nicht nur packende Spielszenen in der alten Hauptkampfbahn in Müngersdorf fest, sondern macht vielfältige Aufnahmen von Spielern und Verantwortlichen, von Meisterfeiern und Ehrungen.

Das Album soll in der Folgezeit weiter ergänzt und ausgebaut werden.