Die Überreste der Kalker Kapelle, Kalker Hauptstr., 51103 Köln - Kalk (1941)
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Album: 2014

2014 : Die Überreste der Kalker Kapelle

Kalker Hauptstr. (51103 Kalk)

Einst wurde die Straße nur Hauptstraße genannt. Schließlich wurde Kalk auch erst 1910 nach Köln eingmedeit und war zuvor seit 1877 mit eigenem Stadtrecht ausgestattet gewesen. Der Stadtteil geht zurück auf einen Benediktiner Mönchsorden und einigen Höfen, die bis ins 19. Jahrhundert dort Bestand hatten.


Dieses Foto zeigt die Überreste der Gnadenkapelle in Kalk nach einem verheerenden Bombenangriff des Jahres 1941. Dahinter der Turm der Kalker Pfarrkirche.

Die Kalker Kapelle war Domizil einer als wundertätig verehrten Pieta, zu der seit dem späten 15. Jhdt. gewallfahrtet wurde. Der Kapellenbau, der 1941 zerstört wurde stammte aus dem 17. Jhdt. und war im 19. und 20. Jhdt. mehrfach umgebaut worden.

Ab 1932 veranstalteten Kölner Männer am Vorabend des Passionssonntages eine Wallfahrt. Diese immer mehr anwachsende Wallfahrt tausender Katholiken war den braunen Machthabern so verhasst, dass sie diese 1940 verboten. Nach dem Kriege wurde die Kapelle wieder errichtet allerdings in völlig veränderter Form und etwas weiter von der Kalker Hauptstr. entfernt.  

Das zugeordnete Foto zeigt die Rückseite des Bildes mit Anmerkungen des Fotografen.

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