Hafenanlage, Rheinauhafen, Köln (1895)
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Harald Gerhards Harald Gerhards
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Album: Köln im Wandel der Zeit 1800-1900

Hafenanlage - Köln im Wandel der Zeit 1800-1900

Rheinauhafen

20. Millionen Mark ließ sich die Stadt den Bau dieser Hafen- und Werftanlagen kosten. An der Hafeneinfahrt stehen das Stollwerck-Schokoladenmuseum und das Sport- und Olympiamuseum.


Straßen und Plätze                          Sammlung Scheiner

Foto Nr.:84331

  Foto Nr.:463565

Stiche aus einer Graphiksammlung über Köln bis 1900. Zur Verfügung gestellt von Harald Gerhards. Das Album zeigt Bilder (Graphiken) von wichtigen Gebäuden und Plätzen unsere Stadt zwischen 1800 und 1900.

Zusammenfassungen und Detailangaben sind u.a. in folgen Sammlungen und Alben :

Tore und Befestigungen Kirchen Rathaus
Foto Nr.:54355

Denkmäler und Brunnen Der Dom Öffentliche Plätze

 

Bereits 1850 entstand auf der Halbinsel Rheinau ein Hafen, der zur Überwinterung der Segelschiffe und später der Dampfschiffe diente. Doch der Hafen wurde schnell zu klein. So berichtet die Kölner Volkszeitung 1888 von einer Sitzung im Quadersaal im Gürzenich unter Teilnahme vieler Industrieller und des Hafenamtes über eine Petition über die Erweiterung des Hafens an Reichskanzler Fürst von Bismarck, worauf nach keine Antwort erfolgt war. Die Abstimmung über eine neue Petition verlief negativ. Auch über eine erweiterte Nutzung vor dem > Trankgassentor konnte kein Ergebnis erreicht werden. Das Problem war, die Einfahrt zum Hafen hatte nur eine Weite von 8,20 Metern und die Hafensohle liegt nur 1,25 Meter unterhalb von in Köln über die geringsten im Rhein gemessene Fahrwassertiefe. Der Hafen bot nur Schutz für 41 Schiffe, was zu diesem Zeitpunkt schon erheblich zu wenig war. Zu dieser Zeit wurde schon über den Ausbau des Hafens zwischen Mühlheim und Deutz gesprochen. Im gleichen Jahr wurde dann über die Vergrößerung vom Rheinauhafen bis Fort I unterrichtet. Nach dem Ankauf der Befestigungsanlagen von den Militärbehörden am 8. Juli 1891konnte der Hafen erweitert werden. 1891 bewilligte die Stadt dann 14,3 Mio. Mark für den Ausbau. Start war der Abriss der Stadtmauer. Unter Leitung des Stadtbaumeisters Joseph Stübben erfolgte die Erweiterung von 1892 bis 1898. Die Inbetriebnahme erfolgte dann am 14.Mai 1898. Zur Rheinseite entstand der Zollhafen mit seinen Gebäuden. Quelle: Die Chronik Kölns; Kölner Volkszeitung von 1888; Kölner Stadtanzeiger von 1888. Lithographie

Weitere Fotos aus dem Album " Köln im Wandel der Zeit 1800-1900"