ehem. mühle, Am Kümpchenshof, Köln (2009)
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Album: Straßen/Gebäude/Plätze und Details

ehem. mühle

Am Kümpchenshof

Bis in das Jahr 1886 stand hier, noch hinter der Stadtmauer, der Hof Reuschenberg. Der erstmals 1395 belegte Hof wurde später aufgrund eines am Herrenhaus befestigten Geweihs auch "Zum Hirsch" oder "Zum Hirschenkümpchen" genannt. Dies war wohl die Grundlage für die volkstümmliche Bezeichnung Kümpchenshof. Die Kölner erzälten sich, dass auf eben jenem Hof Jan van Werth als Knecht gedient haben soll, bevor es ihn in die weite Welt hinaus gezogen hat.

Die Straße endet an der Maybachstraße, führt dabei am Gereonswall, Hansaplatz und Hansaring vorbei.

 


Blick auf Reste der mittelalterliche Mauer und den Halbturm der Gereonsmühle.----- Die mittelalterliche Mauer wurde in preußischer Zeit stadtseitig angeschüttet und gegen die Wallstraße mit einer etwa 2-3 m hohen „Futtermauer“ gestützt. 1954 hat der Architekt Hans Schilling sein Wohnhaus nahezu vollständig versteckt in diese Anschüttung eingebaut. Der Halbturm ist Teil des Wohnraumes. Ein im 2. Weltkrieg zerstörter Vorgängerbau war mehrgeschossig auf die Anschüttung gesetzt.

Weitere Fotos aus dem Album "Straßen/Gebäude/Plätze und Details"