Verbesserte Abbildung (s. 174991), Charles-de-Gaulle-Platz, Köln - Deutz (1930)
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Harry Hoerkens Harry Hoerkens
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Album: Carl Scholz

Verbesserte Abbildung (s. 174991) - Carl Scholz

Charles-de-Gaulle-Platz ( Deutz)


Die Eisenkonstruktion dieser Festhalle auf der Messe diente ursprünglich als deutscher Pavillon auf der Weltausstellung in Brüssel 1910 . Danach war die Halle in Köln am Aachener Thor (etwa heutiger Aachener Weiher) aufgebaut worden.

Hier fand 1912 in 28 Sälen die Internationale Kunstausstellung des Sonderbundes westdeutscher Kunstfreunde und Künstler 1912 statt. es wurden nahezu 650 Werke in und ausländischer Maler moderner Stilrichtungen gezeigt. Von van Gogh über Picasso bis zu Matisse und Cezanne, von Klee über Macke bis Lehmbruck war alles vertreten, was damals Avangarde war und bis heute höchsten künstlerischen Rang und Namen hat.

Mit der Einrichtung des Messegeländes auf dem rechten Rheinufer nördlich der Hohenzollernbrücke wurde die erneut umgesetzte Konstruktion zum Mittelpunkt der Messeanlagen. Die Halle bot bei einer Grundfläche von 40 mal 80 Meter Platz für ca. 5000 Personen. Architekt warHans Verbeek (1873-1954), der neben vielen anderen Bauten auch das Lagergebäude am Agrippinawerft ("Siebengebirge") entworfen hat.

Weitere Fotos aus dem Album "Carl Scholz"


Die Fotos dieses Albums wurden von Carl Scholz seit dem Beginn des 20. Jhdts. aufgenommen. Carl Scholz betrieb auf der Deutzer Freiheit ein Fotogeschäft, das bis nach dem zweiten Weltkrieg Bestand hatte. Fotografen wie er fertigten von ihren Aufnahmen Ansichtskarten, die sie auch selbst vertrieben. Vor der Nutzung moderner Druckmethoden waren diese Ansichtskarten meist Abzüge, die auf photochemischem Wege einzeln hergestellt wurden. Die Abzüge wurden dann rückwärtig mit der bekannten Aufteilung Adressfeld/Schreibfeld und dem Titel bedruckt.

Über einen ehemaligen Mitarbeiter von Carl Scholz, der bei ihm auch seine Fotografenlehre absolvierte, sind die Photos zu uns gekommen. Sein Sohn hat sie uns zur Verfügung gestellt.

Anzumerken ist, dass der größte Teil des Archivs von Scholz im Krieg untergegangen ist.