Rheinisches Museum, Kennedy-Ufer, 50679 Köln - Deutz (1943)
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Rheinisches Museum

Kennedy-Ufer (50679 Deutz)


Das traurige Ende der alten Kürrassierkaserne in Deutz brachte der Krieg. Dieser riesige Komplex am Deutzer Rheinufer war ursprünglich die Kaserne des "Kürassierregiments Graf Gessler", einer Kavallerieeinheit, deren Soldaten in Köln ob ihrer weißen Paradeuniform"de Määlsäck" genannt wurden.

Nach dem Ende des ersten Weltkrieges wurde die Einheit aufgelöst und nach dem Ende der englischen Besetzung stand das Gebäude leer. Im Jahre 1927/28 wurde es nach Entwürfen des Stadtbaudirektors Abel für die Internationale Presseausstellun "Pressa" zu einem Ausstellungsgebäude umgebaut. Später wurde hier das Rheinische Museum und das Rheinische Bildarchiv untergebracht. Die Nationalsozialisten benannten es zum "Museum der Rheinischen Heimat" um. Nach den Zerstörungen des II Weltkrieges beheimatete der Komplex bis 1957 das Stadtmuseum, bevor dies in das Zeughaus an der Zeughausstr. umzog. Dann hat man den riesigen Bau abgerissen und an seiner Stelle stehen heute das Landeshaus des Landschaftsverbandes Rheinland und das Hyatt-Hotel.

Direkt über dem Rheinufer sieht man noch Teile des alten Deutzer Bahndamms, dessen allerletzte Reste erst mit dem Bau des Hyatt-Hotels verschwanden.

Über den zerstörten Dächern die ebenfalls stark angeschlagenen Türme von St. Heribert an der Deutzer Freiheit

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