Flehbach nach Starkregen, Olbertsweg, 51109 Köln - Brück (2015)
hochgeladen von:
koelner51109 koelner51109
508 mal angesehen.
Album: Brücker Hardt und Flehbach

Brücker Hardt und Flehbach : Flehbach nach Starkregen

Olbertsweg (51109 Brück)


Brücker Hardt-nach den Niederschlägen am 1.12. war der Flehbach schon wiede ein wenig gesunken (am Ufer sichtbar), führt aber immer noch viel Wasser und viele Schwebstoffe mit sich; 2.12.2015

Weitere Fotos aus dem Album "Brücker Hardt und Flehbach"


Als Brücker Hardt wird das Gebiet östlich des Mauspfads gelegen bezeichnet. Der Mauspfad verläuft an der Grenze zwischen der Nieder- und Mittelterrasse des Rheins. Dieses Gebiet wurde wegen des sandigen und kiesigen Untergrundes nicht landwirtschaftlich genutzt. Durch die Beweidung im 19. Jahrhundert war der Waldanteil stark zurückgegangen und es bildeten sich Heide- und Ödland. Die Aufforstung durch die Preußen erfolgte zu großen Teilen mit Fichten und Kiefern. Mittlerweile werden diese Bestände wieder in standortgerechte Laubmischwälder umgewandelt. 1967 legte die Stadt Köln in dem Bereich einen Wildpark an. Schwarz- und Rotwild ist dort in großen Gehegen zu sehen. Durch das Schwarzwildhege fliesst der Flehbach. Weiter unterhalb wird ein Mühlgraben für die Erker Mühle abgezweigt. Östlich der Mühle und des Mauspfads liegt der Mühlenweiher. Die Mühle stellte den Betrieb bereits Ende des 19. Jahrhunderts ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich am Mühlenteich eine Gaststätte und auf dem Teich konnte man Ruderboote mieten. Westlich des Mauspfads errichtete am in den fünfziger Jahren einen Campingplatz, der rund 20 Jahre betrieben wurde. So war ein kleines "Naherholungszentrum" entstanden. Doch zeigte sich der Flehbach auch manchmal von einer anderen Seite. Nach Starkregenfällen überschwemmte er Teile von Brück. Erst der Bau des Hochwasser-Rückhaltebeckens östlich der Erker Mühle 1968/1969 mit einem fast 800 Meter langen und 5,60 Meter hohen Damm brachte Sicherheit gegen großflächige Überschwemmungen. Der heutige Wanderparkplatz an der Erker Mühle entstand auf ehemaligen Flugzeugabstellplätzen des Fliegerhorstes Merheim. Die Starkregenfälle am 2. Februar 2016 ermöglichten es, sowohl das Hochwasser-Rückhaltebecken des Flehbachs, als auch das etwas kleinere Bauwerk am Selbach (Damm 3,20 hoch) mit Stauwasser zu fotografieren.