Blick von der Südbrücke, Alfred-Schütte-Allee, Köln (1974)
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Album: Reinald Witsch 1970-1987

Reinald Witsch 1970-1987 : Blick von der Südbrücke

Alfred-Schütte-Allee

Die Alfred-Schütte-Allee verläuft von der Drehbrücke am Deutzer Hafen bis nach Poll entlang des Rheins. An der Drehbrücke befindet sich die Wache der Wasserschutzpolizei und Feuerwehr, dann kommen Unternehmen entlang des Hafenbeckens. Unter anderem befindet sich hier der größte Schrottplatz Kölns. Zum Rhein hin erstrecken sich die Poller Wiesen als beliebtes Freizeitgebiet. Inlineskater, Radfahrer und Spaziergänger nutzen den baumbestandenen Weg entlang der Alfred-Schütte-Allee.

Auf der Hälfte kreuzt die Eisenbahnbrücke. Im Süden ist der Sitz der Maschinenfabrik Alfred H. Schütte. Dr. Ing. E. H. Alfred Heinrich SchütteIn Poll gründete hier 1911 das Stammhaus seines Ex- und Importhandels für Stahl und Werkzeugmaschinen. Die Alfred-Schütte-Allee endet als Fußgänger- und Fahrrad-Alleein in einer Wohnsiedlung in Poll.

Mehr Informationen zu Poll und der Alfred-Schütte-Allee gibt es bei k-poll.de


Die Poller Wiesen sind das Vorgelände des großen Rheindeichs aus den 20er Jahren, mit dem das Jahrhunderte alte Problem des Rheindurchbruchs nach Osten endgültig beseitigt wurde. Bereits im frühen Mittelalter hatten die Kölner erkannt, dass der Rhein an dieser Stelle die Tendenz hatte, seinen Lauf nach Osten zu verlagern. Mit kribbenähnlichen Schutzbauten, den sog. "Poller Köpfen" versuchte die Stadt Köln seit dem Mittelalter diese für die Stadt Köln verhngnisvolle Verlagerung des Stroms zu verhindern. Erst mit dem Bau der Poller Rheindeiche war gesichert, das an dieser Stelle "d´r Rhing nit mieh uss däm Bett kütt!"

Die Wiesen sind im Sommer eine beliebte Naherholungsfläche.

Weitere Fotos aus dem Album "Reinald Witsch 1970-1987"


Herr Reinald Witsch hat uns aus seinem Bestand vier Kästen mit Dias aus den Jahren 1970 bis Mitte der 80er Jahre überlassen. Diese Fotos, die vor dreißig bis vierzig Jahren entstanden sind, zeigen und den Zustand der Stadt der Straßen und Plätze in dieser Zeit und sind so historische Dokumente der Zeit ihrer Entstehung. Zum Scannen wurden die Dias ausgerahmt, gereinigt und neu, ohne Glas, gerahmt. Nach Bearbeitung und Ausfleckung stehen sie jetzt im Bilderbuch Köln zur Verfügung.

Bilderbuch Köln bedankt sich recht herzlich bei Herrn Witsch für die Übergabe der Dias.