Neubau - Franz-Eyberg-Haus, Koblenzer Str., 50968 Köln - Bayenthal (2013)
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Elke Schaub Elke Schaub
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Neubau - Franz-Eyberg-Haus

Koblenzer Str. (50968 Bayenthal)


Nach über 60 Jahren wurde das ehemalige Trümmergrundstück bebaut. Auf Tuchfühlung mit den eigenen vier Wänden Das Kölner Rote Kreuz weihte das Wohnprojekt „Apartment Plus“ für ehemals psychisch kranke Menschen ein. Für 16 Menschen begann am 1. Oktober ein neues Leben – und zwar in den eigenen vier Wänden. An diesem Tag bezogen ehemalige Obdachlose ihre kleinen Wohnungen in Bayenthal. Dort hat der DRK-Kreisverband Köln ein fünfgeschossiges Apartment-Haus errichtet, das den künftigen Bewohnern ein langfristiges Zuhause bieten soll. Katharina Schulte, Vorstandsvorsitzende des Kölner Roten Kreuzes, begrüßte im Rahmen der offiziellen Gebäude- Einweihung am 6. September zahlreiche Gäste. Sie bedankte sich bei allen, die das Projekt möglich gemacht haben – darunter Sponsoren, Vertreter der Stadt Köln, Teilnehmer aus Fachkreisen sowie Vorstandskollegen und Mitarbeiter. Das in Kooperation mit verschiedenen Ämtern der Stadt entwickelte Wohnprojekt „Apartment Plus“ ermöglicht Menschen mit sozialen Problemlagen und psychischen Erkrankungen, die auf dem normalen Wohnungsmarkt kaum Chancen haben, eigenen bezahlbaren Wohnraum. Realisiert werden konnte das Bauvorhaben durch Mittel der zum Kölner Roten Kreuz gehörenden Franz-Eyberg- Stiftung (1,8 Millionen Euro) und des Deutschen Hilfswerks (400 000 Euro) sowie durch die Sponsoren WestLotto, Juwelier Kraemer und die Sparkasse KölnBonn. Die Wohnungen sind mit Küche und Bad ausgestattet. Ein Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss des Hauses schafft eine Möglichkeit für weitere Kontakte und gemeinsame Angebote. Auch die Büros der DRKMitarbeiter sind dort zu finden. Das aus Sozialarbeitern und Psychologen bestehende Team ist freiwillige fachliche Anlaufstelle für die Bewohner. Mit diesem Unterstützungsangebot bietet das DRK in Köln gute Voraussetzungen zum selbstständigen Wohnen – ein wichtiger nächster Schritt zur besseren Integration für Menschen, die sich bisher am Rand der Gesellschaft bewegt haben. Katrin Krause

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