Ausstattung im VW-Käfer, Gustav-Heinemann-Ufer 146, 50968 Köln - Bayenthal (1958)
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Walter Dick Walter Dick
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Album: ADAC

Ausstattung im VW-Käfer - ADAC

Gustav-Heinemann-Ufer 146 (50968 Bayenthal)


Ab Ende der 50er Jahre wurden die Beiwagengespanne von VW Käfern abgelöst. Die waren zwar, was Stauraum und Zugänglichkeit angeht sicher nicht optimal, aber für die Pnnenhelfer waren sie ein großer Fortschritt. Nun konnten sie trocken und nicht durchgefroren zu ihren Einsätzen fahren.

Bemerkenswert ist der miltärische Zuschnitt der Bekleidung. Knobelbecher an den Füßen, Breecheshose, Uniformmütze und -jacke mit Kragenspiegeln sollten wohl Autorität und Kompetenz vermitteln.

Weitere Fotos aus dem Album "ADAC"


Erste Überlegungen, wie man einem liegengebliebenen Autofahrer helfen könnte, gab es bereits Ende der 20er Jahre. Der ADAC initiierte einen ""ADAC Straßen Hilfsdienst", der mit Beiwgagenmotorrädern den Automobilisten auf den wichtigsten Fernstraßen (Autobahnen gab es noch nicht.) Hilfe leisten sollte. Dazu kamen freiwillige Helfer, die mit einem ADAC Wimpel an ihren Fahrzeugen ihre Bereitschaft zu Hilfe bekundeten.

Nach dem Kriege wurde 1954 dieser Hilfsdienst unter dem Namen "ADAC Straßenwacht" wiederbelebt. Es begann wieder mit Beiwagenmotorrädern, die, in den ADAC Farben gelblackiert, schon bald den Beinamen "Gelbe Engel" bekamen. In den 60er Jahren wurde die Hilfsflotte auf VW-Käfer umgestellt und durch die Nutzung von Sprechfunk konnte der Einsatz der Pannenhelfer bald schneller und gezielter gesteuert werden.

Heute verfügt der ADAC über mehr als 1700 Farzeuge, die eher kleinen, rollenden Werkstätten gleichen, um Pannen jeglicher Art beheben zu können.

Trotz aller Kritik am ADAC ist die "Straßenwacht" als Pannenhilfe bis heute eine anerkannte und nicht mehr aus dem Straßenverkehr wegzudenkende Hilfseinrichtung für die Autofahrer.