Zerstörte Wohnhäuser, Pantaleonswall 2, 50676 Köln - Altstadt-Süd (1946)
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Hubert Odenthal Hubert Odenthal
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Album: Kriegszerstörung 1946

Kriegszerstörung 1946 : Zerstörte Wohnhäuser

Pantaleonswall 2 (50676 Altstadt-Süd)

Diese Straße verweist auf  die größere Stadtumwallung des Mittelalters. An der Mauer stand auch das Pantaleonstor, durch das im 19. Jahrhundert die Eisenbahn fuhr.

Folgt man dem Verlauf des Pantaleonswall erreicht man von der Neuen Weyerstraße aus die Straße Am Trutzenberg. Friedrichstraße, Am Weidenbach, Trierer Straße und Waisenhausgasse kreuzen ihren Weg.

 


Das Foto zeigt Ruinen in verschiedenen Stadien der Zerstörung. Teilweise stehen nur noch die Aussenmauern, andere Häuser sind unter der Wirkung der Bomben total zusammengebrochen. Wenn Brände ausbrachen, dann fanden sie in den meist hölzernen Deckenbalken, Dachstühlen und Treppenhäusern reiche Nahrung, oft auch gefördert durch eine Mischung aus Spreng- und Brandbomben. Selbst von den Ruinen gingen noch große Gefahren aus. Oft brachen die geschwächten Mauern erst einige Tage nach einem Angriff zusammen und begruben Menschen unter sich. Diese Ruinen standen am Pantaleonswall in nder Nähe des Sachsenrings.

Weitere Fotos aus dem Album "Kriegszerstörung 1946"


1946: der Krieg ist vorbei, der harte Winter 1945/1945 überstanden. Erste Trümmer sind weggeräumt, aber das ganze Ausmaß der unglaublichen Zerstörung wird offensichtlich. Das in dieser Umgebung Menschen leben und versuchen, wieder eine erste Normalität zu schaffen, ist heute kaum mehr vorstellbar.