Wohnhaus an der Südseite des Neumarkt, Neumarkt 31, 50667 Köln - Altstadt-Süd
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Ulrich Hermanns Ulrich Hermanns
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Album: Architektur des 20. Jahrhunderts

Wohnhaus an der Südseite des Neumarkt - Architektur des 20. Jahrhunderts

Neumarkt 31 (50667 Altstadt-Süd)

Der Neumarkt ist der größte Platz in der Kölner Innenstadt. Hier finden jedes Jahr öffentliche Veranstaltungen wie Zirkusaufführungen und Karnevalssitzungen statt, im Winter ein großer Weinachtsmarkt. Der Neumarkt spielt  eine wichtige Rolle als Verkehrsknotenpunkt und markiert außerdem den Anfang der Einkaufszone der Innenstadt. Hier treffen sich die Straßen Schildergasse, Hahnenstr., Cäcilienstr. und die Thieboldsgasse.

Der Name "Neumarkt" stammt ursprünglich aus dem Lateinschen "in novo mercato" (auf dem neuen Markt). Mit der Zeit änderte sich der Name, so dass der Platz u.a. "uff dem numarkt", "numarkt", "an dem nuwen marte" oder "nuymarkt" hieß. Zum Ende des 14. Jahrhunderts fanden am Neumarkt Volks- und Schützenfeste statt. Diese wurden vom Rat veranstaltet. Im Spätmittelalter war der Neumarkt, so wie der Alter Markt und der Heumarkt, ein Handelplatz von großer Bedeutung.

Zu der Zeit der Franzosenbesatzung wurde der Name des Neumarktes auch je nach Anlass geändert. So hieß er 1794 "Place de la Republique", zu Napoleons Kaiserkrönung Place de l'Empereur (Kaisersplatz) und nach dem Sieg der Schlacht von Austerlitz "Place des Victories" (Siegesplatz). In 1804 übernachtete Napoleon sogar für vier Nächte im Hotel Blankenheimer Hof am Neumarkt.

Im zweiten Weltkrieg wurde der Neumarkt total zerstört. Der Wiederaufbau begann jedoch direkt nach dem Krieg.

Zu den Sehenswürdigkeiten am Neumarkt zählen die Neumarktpassage mit Olivandenhof, die St. Aposteln Kirche, das Käthe-Kollwitz Museum, und das Schnütgen-Museum auf der Cäcilienstraße.


aus einer alten Architekturzeitschrift: Architektur des XX. Jahrhunderts

Weitere Fotos aus dem Album "Architektur des 20. Jahrhunderts"


Auf großen Tafeln (ca. 28 X 36 cm) veröffentlichte die Zeitschrift:

Architektur des XX. Jahrhunderts
Zeitschrift für moderne Baukunst

Herausgegeben von Prof. Hugo Isicht
Verlag von Ch. Claesen und Cie, Berlin

 in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg Fotografien, Pläne und Beschreibungen von modernen Häusern aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Bilderbuch Köln ist es gelungen, davon 60 Kölner Blätter mit Heliogravüren (oft auch Lichtdrucke genannt), einer zeitgenössischen Technik zur exakten Wiedergabe von Fotografien, vorstellen zu können.

Die Abbildungen verschaffen besonders in der Vergrößerung einen anschaulichen, fast gestochen scharfen Anblick von Kölner Gebäuden aus dieser Zeit.