Waidmarkt und St. Georg nach Kriegszerstörungen, Waidmarkt, 50676 Köln - Altstadt-Süd (1944)
hochgeladen von:
Stadtkonservator Köln Stadtkonservator Köln
2576 mal angesehen.

Waidmarkt und St. Georg nach Kriegszerstörungen

Waidmarkt (50676 Altstadt-Süd)

Auf dem Waidmarkt wurde vor allem ein Gut gehandelt, nämlich die Färberpflanze Waid. Diese war ein wichtiger Rohstoff für die so genannten Blaufärber. Mit ihr färbten sie bergisches Leinen, welches unter anderem auch der Kleidung des kölschen Tünnes seine wohlbekannte Farbe verlieh.

In unmittelbarer Nähe befindet sich die katholische Kirche St. Georg und das alte Polizepräsidium, welches seit März 2010 abgerissen wird. Der Brunnen in der Mitte des Marktes erinnert an den Heiligen Hermann Joseph.


Etwa von der Stelle des ehemaligen Polizeipräsidiums sieht man über den Waidmarkt auf die zerstörten romanische Kirche. Mitten auf dem Platz scheint das Denkmal mit der Heiligen Maria und dem seligen Hermann Josef unversehrt immitten der Trümmerwüste. Das alte Pfarrhaus vor dem massigen Turmstumpf wurde nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut.

Weitere Fotos von Stadtkonservator Köln