Verschwundene Straße Weißbüttengasse, Waidmarkt, 50676 Köln - Altstadt-Süd (1929)
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Verschwundene Straße Weißbüttengasse

Waidmarkt (50676 Altstadt-Süd)

Auf dem Waidmarkt wurde vor allem ein Gut gehandelt, nämlich die Färberpflanze Waid. Diese war ein wichtiger Rohstoff für die so genannten Blaufärber. Mit ihr färbten sie bergisches Leinen, welches unter anderem auch der Kleidung des kölschen Tünnes seine wohlbekannte Farbe verlieh.

In unmittelbarer Nähe befindet sich die katholische Kirche St. Georg und das alte Polizepräsidium, welches seit März 2010 abgerissen wird. Der Brunnen in der Mitte des Marktes erinnert an den Heiligen Hermann Joseph.


Die Weißbüttengasse verband den Waidmarkt und den Blaubach etwa in Höhe der Bachemstr.

Die Weißbüttengasse ist eine der Straßen des einst dichtbebauten Viertels um St. Johann Baptist, die nach den Kriegszerstörungen und den Zerstörungen durch den Bau von Severinsbrückenauffahrt und Kreuzung mit der Nord-Süd-Fahrt (hier: Tel-Aviv-Str.) verschwunden ist. Verschwunden sind auch die Weißgerbereckgasse, die Hundsgasse und die Große Spitzengasse, die Spielmannsgasse ist nur noch ein Randweg am Trog der Auffahrt zur Severinsbrücke.

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