Altstadt und Heumarkt um 1930, Am Leystapel, 50676 Köln - Altstadt-Süd (1930)
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Altstadt und Heumarkt um 1930

Am Leystapel (50676 Altstadt-Süd)

Im Mittelalter legten hier die Oberländer Schiffe an, die Dachschiefer (früher Leyen genannt) vom Mittelrhein. Da Köln das Stapelrecht besaß, mussten die Händler die Ware, die zum Weitertransport auf einen anderen Schiffstyp umgeladen werden musste, zunächst in der Stadt feil bieten. Wenn dann noch etwas übrig blieb konnten sie damit ihre Reise fortsetzen.

Die Anlegestelle wird noch immer genutzt für die Freizeit- und Urlaubsschifffahrt.


Der einstmals geschlossene Heumarkt ist nach Osten durch die Rampe der alten Deutzer Hängebrücke ("Hindenburgbrücke") bereits aufgeschnitten. In einigen Jahren wird auch die westliche Seite durch die "Durchbruchstraße" Cäcilienstr. (Altstadt-Süd) aufgeschnitten werden. Südlich des Heumarkt erkennt man die drei Schiffe der alten Markthalle.

Der Turm von Klein St. Martin ist noch ganz von Häusern umgeben und trägt noch den barocken, spitzen Knickhelm.

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