St. Panthaleon, Am Pantaleonsberg, 50676 Köln - Altstadt-Süd (1827)

Ansichten öffentlicher Plätze von 1827 : St. Panthaleon

Am Pantaleonsberg (50676 Altstadt-Süd)

Der Weg "Am Pantaleonsberg" verbindet die Straße "Am Weidenbach" mit der Waisenhausgasse und zeichnet sich durch die Besonderheit einer umgekehrten Nummerierung aus. Sein Name erinnert daran, dass das Gelände des Klosters St. Pantaleon auf einer Anhöhe lag. Zur Geschichte von St. Pantaleon sei auf die entsprechende Bildsammlung verwiesen.


Sammlung von Ansichten öffentlicher Plätze, merkwürdiger Gebäude und Denkmäler in Cöln. Diese 25 Lithographien wurden 1827 vom Kölner Städtebaumeister Johann Peter Weyer beauftragt und von Anton Wünsch gefertigt. Um 960 wird auf einem Hügel vor der Stadt von Erzbischof Bruno ( Bruder Kaiser Ottos des Großen ) eine Benediktinerabtei gegründet. Sie erhält den Namen des Heiligen, dem schon die bestehende Kirche geweiht ist, St. Pantaleon. 964 wird dann mit dem Bau einer neuen Kirche begonnen, die im Jahre 980 fertiggestellt ist. Der große Grundbesitz um die Kirche bietet Platz für Häuser, Hausplätze und Weingärten. Der ländlich geprägte Bereich,auch " villa"genannt, bietet Platz und Wohnraum für Mönche,Landarbeiter und Handwerksberufe.Berühmtheit erhält die Goldschmiedewerkstatt. Die Bewohner der "villa" waren bis zur Stadterweiterung und Einbezug in die Stadtmauer von allen Abgaben befreit. Nachdruck einer Lithogrphie von Wünsch nach Weyer bei Bachem aus der Sammlung "öffentliche Plätze" 1827

Weitere Fotos aus dem Album "Ansichten öffentlicher Plätze von 1827"