St. Pantaleon, Waisenhausgasse, 50676 Köln - Altstadt-Süd (2010)
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Album: Altstadt Süd aus der Luft

St. Pantaleon - Altstadt Süd aus der Luft

Waisenhausgasse (50676 Altstadt-Süd)

Ihren Namen verlieh der Straße ein im Jahr 1800 gegründetes Waisenhaus, welches bis 1917 existierte. Zuvor hatte man die Straße Walengasse genannt, was auf die Wallonen bezogen war. Den Bewohner der belgischen Region Wallonie. 

Das Waisenhaus, welches knapp 200 Kindern Obdach und eine Ausbildung bot, stand am Perlengraben. Von dort aus führt die Waisenhausgasse bis zum Salierring. An der Straße liegt auch ein Eingang zu St. Pantaleon.


Im Zentrum dieses Bildes die große romanische Kirche St. Pantaleon mit dem sie umgebenden ehemaligen Stiftsbezirk. Die Bezirke der großen Stifte waren im Mittelalter gewissermaßen exterritoriales Gebiet für die stadtische Administration. Die Äbte der großen Stifte, in ihrem Rang Bischöfen gleichgestellt, verwalteten ihre Bezirke selbst und unterstanden in keinem Fall der Stadt.

In der Kirche des heiligen Pantaleon geht auf eine Gründung des Erzbischofs Brun(o), eines jungeren Bruders Ottos I., des Großen, zurück. Der Bischof ist in "seiner" Kirche ebenso begraben, wie die Schwiegertochter Ottos des Großen, die Kaiserin Theophanu, eine byzantinische Prinzessin und Gattin von Otto II.

Weitere Fotos aus dem Album "Altstadt Süd aus der Luft"