St. Martin, Turm, Pipinstr., 50667 Köln - Altstadt-Süd (1965)
hochgeladen von:
Stadtkonservator Köln Stadtkonservator Köln
1528 mal angesehen.

St. Martin, Turm

Pipinstr. (50667 Altstadt-Süd)

Der Name Pipinstraße bezieht sich auf Pipin der Mittlere von Heristal, einem fränkischen Hausmeier, der auf dem Kapitolshügel Königsgut besaß. Gelebt hat er im von Mitte des 7. Jahrhunderts bis ca. 714. Er war ein mächtiger, aber zugleich unauststehlicher Zeitgenosse, der mit viel Machtstreben ausgestattet war. Von Treue hielt er nicht viel. So schildert eine Quelle, wie sich Pipin auf einer Jagd an der Seite einer fremden Frau vergnügt, während daheim in Köln seine Gattin Trost im Gebet sucht.

Die Straße verbindet Hohe Straße und Heumarkt. Auf dem Kapitolshügel steht die Kriche St. Maria im Kapitol.


Dieser Turm gehörte zu der Kirche Klein St. Martin. Diese Kirche, ursprünglich Pfarrkirche des Stiftes von Maria im Kapitol, wurde nach der Säkularisierung 18010 abgerissen. Der Turm blieb als Glockenturm für die Kirche Maria im Kapitol erhalten, da deren Glockenturm im 18. Jhdt eingestürzt war.

Weitere Fotos von Stadtkonservator Köln