St. Marien vom Frieden, Schnurgasse, 50676 Köln - Altstadt-Süd (1827)

Ansichten öffentlicher Plätze von 1827 : St. Marien vom Frieden

Schnurgasse (50676 Altstadt-Süd)

Die Schnurgasse befindet sich zwischen der Ankerstraße und der Straße Vor den Siebenburgen. Der Name der Gasse geht auf die einst hier lebenden "Snurer" zurück. Dies waren Töpfer, die ihre Töpferscheiben mit einer Schnur antrieben und ihnen so ein schnurrendes Geräusch entlockten. An der Gasse liegt die Kirche St. Maria vom Frieden.


Sammlung von Ansichten öffentlicher Plätze, merkwürdiger Gebäude und Denkmäler in Cöln. Diese 25 Lithographien wurden 1827 vom Kölner Städtebaumeister Johann Peter Weyer beauftragt und von Anton Wünsch gefertigt. 1643 erfolgte die Grundsteinlegung. Der Konvent konnte 1649 bezogen werden, der Weiterbau der barocken Kirche erfolgte aus finanziellen Gründen jedoch erst 1677. 1681 wurde das Dach fertiggestellt. Die Kirchweihe erfolgte dann 1692.Der Name bezieht sich auf ein Gnadenbild der Muttergottes, das die französische Königin Maria von Medici dem Karmeliterkloster vermacht hatte und während des Dreißigjährigen Krieges dem Frieden geweiht wurde. In der Franzosenzeit bekam die Kirche die neue Bezeichnung " Zur unbefleckten Empfängnis" doch im Viertel hieß die Kirche " St. Maria in der Schnurgasse" 1803 wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben und erhielt wieder ihren alten Namen. Neudruck einer Lithographie von Wünsch nach Weyer bei Bachem 1827

Weitere Fotos aus dem Album "Ansichten öffentlicher Plätze von 1827"