St. Maria Lyskirchen, An Lyskirchen, 50676 Köln - Altstadt-Süd (1665)
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Harald Gerhards Harald Gerhards
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Album: Köln im Wandel der Zeit 1400-1800

St. Maria Lyskirchen - Köln im Wandel der Zeit 1400-1800

An Lyskirchen (50676 Altstadt-Süd)


Stiche aus einer Graphiksammlung über Köln 1400-1800. Zur Verfügung gestellt von Harald Gerhards.

St.Maria Lyskirchen Die älteste, erhaltene Pfarrkirche und kleinste romanische Kirche der Innenstadt. Ursprünglich hieß die Kirche St. Maria in Nothausen, nach dem kleinen Dorf, das hier lag. Im 12. Jahrhundert erscheint sie als Lisolphikirche. Erstmalig genannt wird sie in einer wohl gefälschten Urkunde von 948, obwohl die Legende ihre Entstehung weit zurück in die Frühzeit des kölnischen Christentums verlegt. Um 1220 begann der Neubau von St. Maria Lyskirchen. Von einer älteren Anlage hatte sich noch die Krypta erhalten. Das 16. Jahrhundert brachte dann die Umgestaltung der Fenster am Langhaus. Die Apsis wurde im 17. Jahrhundert in ihren heutigen Formen ausgeführt. 1614 wurde die große Holztür gefertigt. Interessant sind die Höhenmarken der Hochwasser, u.a. aus dem 15. Jahrhundert, währende der Rhein am 28.Februar 1784 bis an den Türsturz stieg. Auftretende Bauschäden führten 1856 zu umfassenden Planung einer Renovierung, die jedoch aus Geldmangel erst 1868 ausgeführt werden konnte. Die Bauleitung übernahm der bekannte Stadtbaumeister Raschdorff. Das Stammhaus der Familie Lyskirchen ist Pfarrhaus der Kirche St. Maria Lyskirchen. Tuschezeichnung von Finkenbaum

Weitere Fotos aus dem Album "Köln im Wandel der Zeit 1400-1800"