St. Maria - Lyskirchen, An Lyskirchen, 50676 Köln - Altstadt-Süd (1990)
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Harald Gerhards Harald Gerhards
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Album: Köln ab 1900

Köln ab 1900 : St. Maria - Lyskirchen

An Lyskirchen (50676 Altstadt-Süd)


St.Maria Lyskirchen Ursprünglich hieß die Kirche St. Maria in Nothausen, nach dem kleinen Dorf, das hier lag. Im 12. Jahrhundert erscheint sie als Lisolphikirche. Erstmalig genannt wird sie in einer wohl gefälschten Urkunde von 948, obwohl die Legende ihre Entstehung weit zurück in die Frühzeit des kölnischen Christentum verlegt. Um 1220 begann der Neubau von St. Maria Lyskirchen, von einer älteren Anlage hatte sich noch die Krypta erhalten. Das 16. Jahrhundert brachte dann die Umgestaltung der Fenster am Langhaus. Die Apsis wurde im 17. Jahrhundert in ihren heutigen Formen ausgeführt. 1614 wurde die große Holztür gefertigt. Interessant sind die Höhenmarken der Hochwasser, u.a. aus dem 15. Jahrhundert, währende der Rhein 1784 bis an den Türsturz stieg. Auftretende Bauschäden führten 1856 zu umfassenden Planung einer Renovierung, die jedoch aus Geldmangel erst 1868 ausgeführt werden konnte. Die Bauleitung übernahm der bekannte Stadtbaumeister Raschdorff. Das Stammhaus der Familie Lyskirchen ist Pfarrhaus der Kirche St. Maria Lyskirchen. (Foto )

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