St. Aposteln, Neumarkt, 50667 Köln - Altstadt-Süd (1875)
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Frank Warda Frank Warda
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Album: Köln in Holz- und Stahlstichen

Köln in Holz- und Stahlstichen : St. Aposteln

Neumarkt (50667 Altstadt-Süd)

Der Neumarkt ist der größte Platz in der Kölner Innenstadt. Hier finden jedes Jahr öffentliche Veranstaltungen wie Zirkusaufführungen und Karnevalssitzungen statt, im Winter ein großer Weinachtsmarkt. Der Neumarkt spielt  eine wichtige Rolle als Verkehrsknotenpunkt und markiert außerdem den Anfang der Einkaufszone der Innenstadt. Hier treffen sich die Straßen Schildergasse, Hahnenstr., Cäcilienstr. und die Thieboldsgasse.

Der Name "Neumarkt" stammt ursprünglich aus dem Lateinschen "in novo mercato" (auf dem neuen Markt). Mit der Zeit änderte sich der Name, so dass der Platz u.a. "uff dem numarkt", "numarkt", "an dem nuwen marte" oder "nuymarkt" hieß. Zum Ende des 14. Jahrhunderts fanden am Neumarkt Volks- und Schützenfeste statt. Diese wurden vom Rat veranstaltet. Im Spätmittelalter war der Neumarkt, so wie der Alter Markt und der Heumarkt, ein Handelplatz von großer Bedeutung.

Zu der Zeit der Franzosenbesatzung wurde der Name des Neumarktes auch je nach Anlass geändert. So hieß er 1794 "Place de la Republique", zu Napoleons Kaiserkrönung Place de l'Empereur (Kaisersplatz) und nach dem Sieg der Schlacht von Austerlitz "Place des Victories" (Siegesplatz). In 1804 übernachtete Napoleon sogar für vier Nächte im Hotel Blankenheimer Hof am Neumarkt.

Im zweiten Weltkrieg wurde der Neumarkt total zerstört. Der Wiederaufbau begann jedoch direkt nach dem Krieg.

Zu den Sehenswürdigkeiten am Neumarkt zählen die Neumarktpassage mit Olivandenhof, die St. Aposteln Kirche, das Käthe-Kollwitz Museum, und das Schnütgen-Museum auf der Cäcilienstraße.


Verkauf von Unikaten

Aus den Beständen der Werkladen Conzen GmbH, Organisator von Bilderbuch Köln, wird eine Reihe von Holz- und Stahlstichen vorgestellt, die anders als die im Bilderbuch sonst veröffentlichten Fotos auch als Original erworben werden können.

Bei den Abbildungen handelt es sich, wenn nicht anders vermerkt, um Holz- und Stahlstiche, die als Illustrationen in Reiseführern, Reisebeschreibungen oder Illustrierten Zeitschriften dienten. Dies war vor der Erfindung des Fotodrucks die einzige Möglichkeit, Illustrationen in größeren Auflagen in gedruckte Texte einzubinden.

Die Entstehung der angebotenen Abbildungen ist zeitlich etwa frühe Mitte bis Ende des 19. Jhdts. einzuordnen. Die Originalmaße sind bei den jeweiligen Bildern vermerkt.

Selbstverständlich können Sie auch, wie gewohnt, Reproduktionen der Stiche in jeder technisch möglichen Größe erwerben. In allen Fällen kann Werkladen Conzen natürlich auch den passenden Rahmen zum Bild  liefern.

Sollten sie Interesse an einem Unikat haben, so ist natürlich Eile geboten, denn, wie der Name schon sagt, es sind Einzelstücke.

 

St. Aposteln

Blattgröße: 34,6 cm X 25,7 cm
Bildgröße: 13,7 cm X 11,8 cm

Mittelstarkes, glattes Papier, rechte Seite leicht ausgefranst, ausgerissen,
im Bereich des Himmels bläulich coloriert;
Das Blatt war Teil eines englischsprachigen Buches-u.U. Reiseführers. Aus dem Text geht hervor, dass er in der Zeitspanne zwischen dem Bau der Dombrücke (1859) und der Niederlegung der mittelalterlichen Stadtmauer (ab 1888) enstand, also zweite Hälfte des 19. Jhdts.)

Beschriftung:
unterhalb des Bildes: "THE APOSTELKIRCHE, OR CHURCH OF THE HOLY APOSTLES",
rechts unten im Bild signiert: "R (oder A) PÜTTNER

Bei dem Künstler (Signatur) sollte es sich um Richard Püttner(1842-1913) handeln, der als Illustrator und Zeichner für Bücher und Zeitschriften tätig war.

Die Illustration zeigt die Ostseite der Kirche St. Aposteln am Neumarkt.

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