Pantaleonsmühle-Bachtor, Am Weidenbach, 50676 Köln - Altstadt-Süd (1850)
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Harald Gerhards Harald Gerhards
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Album: Köln im Wandel der Zeit 1800-1900

Pantaleonsmühle-Bachtor - Köln im Wandel der Zeit 1800-1900

Am Weidenbach (50676 Altstadt-Süd)

Der Weidenbach verläuft von der Neuen Weyerstraße zum Salierring. Früher verlief hier der Duffesbach (hier Weidenbach genannt), der am sog. Bachtor die Stadtmauer querte und in die Stadt eintrat. Die Weidenbäume am Ufer waren wahrscheinlich ursächlich für die Namensgebung.

Östlich des Weidenbachs liegt das Kloster und Kirche St. Pantaleon mit dem großen Klostergarten. Im Mittelalter gab es hier ausgedehnte Weingärten, wo auch der Weidenbacher Riesling angebaut wurde.

Heute ist in der Straße der Sitz des Finanzamt Köln-Süd. Erwähnenswert auch das beliebte Brauhaus Weiß.


Straßen und Plätze                          Sammlung Scheiner

Foto Nr.:84331

  Foto Nr.:463565

Stiche aus einer Graphiksammlung über Köln bis 1900. Zur Verfügung gestellt von Harald Gerhards. Das Album zeigt Bilder (Graphiken) von wichtigen Gebäuden und Plätzen unsere Stadt zwischen 1800 und 1900.

Zusammenfassungen und Detailangaben sind u.a. in folgen Sammlungen und Alben :

Tore und Befestigungen Kirchen Rathaus
Foto Nr.:54355

Denkmäler und Brunnen Der Dom Öffentliche Plätze

 

Pantaleonsmühle, auch Bachpforte und Neues Tor genannt. Die Pantaleonsmühle stand im Zuge des Weidenbaches am Karthäuserwall, wo der Duffesbach in die Stadt eintritt, um am Filzengraben in den Rhein zu fließen. Daher in der Bevölkerung auch der Name „ Bachtor“ Das Tor wurde 1528 zugemauert. Nach jahrelanger Prüfung wurde mit Ratsbeschluss vom 15.9.1729 der Mühlenbau genehmigt. Dabei wurden die oberen Geschosse und die Flankiertürme vom 2. Obergeschoss abgebrochen und an ihrer Stelle die Windmühle errichtet. Der Mühlenturm, ein schöner, runder, sich nach oben verjüngender Turm aus Ziegelsteinen, hatte eine Höhe von 30 Metern von der Straßenfront bis zum Dachgesims. Die Mühle war eine Fell-, Zims- und Lohmühle ( Leder ) 1860 brannte er völlig aus. Am 7.7.1863 ging der Turm an die Stadt über und wurde noch im gleichen Jahr niedergelegt. Quelle : Die profanen Denkmäler der Stadt Köln von Paul Clemen . Bild von Jacob Scheiner, dem wir eine Vielzahl Bilder aus dem alten Koln verdanken

Weitere Fotos aus dem Album " Köln im Wandel der Zeit 1800-1900"