Linie 8 nach Junkersdorf, Neumarkt, 50667 Köln - Altstadt-Süd (1957)
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Manfred  Weichert Manfred Weichert
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Album: Straßenbahnen der 50er Jahre

Straßenbahnen der 50er Jahre : Linie 8 nach Junkersdorf

Neumarkt (50667 Altstadt-Süd)

Der Neumarkt ist der größte Platz in der Kölner Innenstadt. Hier finden jedes Jahr öffentliche Veranstaltungen wie Zirkusaufführungen und Karnevalssitzungen statt, im Winter ein großer Weinachtsmarkt. Der Neumarkt spielt  eine wichtige Rolle als Verkehrsknotenpunkt und markiert außerdem den Anfang der Einkaufszone der Innenstadt. Hier treffen sich die Straßen Schildergasse, Hahnenstr., Cäcilienstr. und die Thieboldsgasse.

Der Name "Neumarkt" stammt ursprünglich aus dem Lateinschen "in novo mercato" (auf dem neuen Markt). Mit der Zeit änderte sich der Name, so dass der Platz u.a. "uff dem numarkt", "numarkt", "an dem nuwen marte" oder "nuymarkt" hieß. Zum Ende des 14. Jahrhunderts fanden am Neumarkt Volks- und Schützenfeste statt. Diese wurden vom Rat veranstaltet. Im Spätmittelalter war der Neumarkt, so wie der Alter Markt und der Heumarkt, ein Handelplatz von großer Bedeutung.

Zu der Zeit der Franzosenbesatzung wurde der Name des Neumarktes auch je nach Anlass geändert. So hieß er 1794 "Place de la Republique", zu Napoleons Kaiserkrönung Place de l'Empereur (Kaisersplatz) und nach dem Sieg der Schlacht von Austerlitz "Place des Victories" (Siegesplatz). In 1804 übernachtete Napoleon sogar für vier Nächte im Hotel Blankenheimer Hof am Neumarkt.

Im zweiten Weltkrieg wurde der Neumarkt total zerstört. Der Wiederaufbau begann jedoch direkt nach dem Krieg.

Zu den Sehenswürdigkeiten am Neumarkt zählen die Neumarktpassage mit Olivandenhof, die St. Aposteln Kirche, das Käthe-Kollwitz Museum, und das Schnütgen-Museum auf der Cäcilienstraße.


Diese Aufnahmen wurden von Manfred Weichert, Möbelreinigung und Möbelrestaurierung in Bergisch Gladbach, zur Verfügung gestellt.

Deutlich erkennbar der "Stehplatz" des Fahrers Man muss sich vorstellen, dass der Fahrer nicht nur stehen musste, sondern auch in einem unbeheizten Bereich stand. Durch die Schiebetüren gelangte man auf eine Plattform und über eine Stufe in den eigentlichen Fahrgastraum mit Sitzplätzen an den Längsseiten der Wagen. Auf der vorderen und hinteren Plattform sollte man sich eigentlich nicht aufhalten (vor Allem Kinder nicht) Das Verbot machte diese Stellen natürlich zum beliebten Aufenthalt, zumal bei schönem Wetter blieben dann die Türen oft offen.

Weitere Fotos aus dem Album "Straßenbahnen der 50er Jahre"