Karneval in Köln, Waidmarkt, 50676 Köln - Altstadt-Süd (1913)
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Karneval in Köln

Waidmarkt (50676 Altstadt-Süd)

Auf dem Waidmarkt wurde vor allem ein Gut gehandelt, nämlich die Färberpflanze Waid. Diese war ein wichtiger Rohstoff für die so genannten Blaufärber. Mit ihr färbten sie bergisches Leinen, welches unter anderem auch der Kleidung des kölschen Tünnes seine wohlbekannte Farbe verlieh.

In unmittelbarer Nähe befindet sich die katholische Kirche St. Georg und das alte Polizepräsidium, welches seit März 2010 abgerissen wird. Der Brunnen in der Mitte des Marktes erinnert an den Heiligen Hermann Joseph.


Jugendliche Narren auf dem Waidmarkt. Man erkennt den Hermann-Josef-Brunnen und dahinter St. Georg und das alte Pfarrhaus, das nach dem Kriege dort nicht mehr aufgebaut wurde.

Die Jungen rechts tragen Schülermützen, die durch ihre Farben die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Gymnasium bzw. einer bestimmten Klassenstufe anzeigten. Diese Art Mützen wurden von den neuen Machthabern 1933 als "Ausdruck von Klassendünkel" abgeschafft.

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