Jubel auf dem Neumarkt, Neumarkt, 50667 Köln - Altstadt-Süd (1962)
fotografiert von:
Walter Dick Walter Dick
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Album: 1. FC Köln - eine Erfolgsgeschichte

1. FC Köln - eine Erfolgsgeschichte : Jubel auf dem Neumarkt

Neumarkt (50667 Altstadt-Süd)

Der Neumarkt ist der größte Platz in der Kölner Innenstadt. Hier finden jedes Jahr öffentliche Veranstaltungen wie Zirkusaufführungen und Karnevalssitzungen statt, im Winter ein großer Weinachtsmarkt. Der Neumarkt spielt  eine wichtige Rolle als Verkehrsknotenpunkt und markiert außerdem den Anfang der Einkaufszone der Innenstadt. Hier treffen sich die Straßen Schildergasse, Hahnenstr., Cäcilienstr. und die Thieboldsgasse.

Der Name "Neumarkt" stammt ursprünglich aus dem Lateinschen "in novo mercato" (auf dem neuen Markt). Mit der Zeit änderte sich der Name, so dass der Platz u.a. "uff dem numarkt", "numarkt", "an dem nuwen marte" oder "nuymarkt" hieß. Zum Ende des 14. Jahrhunderts fanden am Neumarkt Volks- und Schützenfeste statt. Diese wurden vom Rat veranstaltet. Im Spätmittelalter war der Neumarkt, so wie der Alter Markt und der Heumarkt, ein Handelplatz von großer Bedeutung.

Zu der Zeit der Franzosenbesatzung wurde der Name des Neumarktes auch je nach Anlass geändert. So hieß er 1794 "Place de la Republique", zu Napoleons Kaiserkrönung Place de l'Empereur (Kaisersplatz) und nach dem Sieg der Schlacht von Austerlitz "Place des Victories" (Siegesplatz). In 1804 übernachtete Napoleon sogar für vier Nächte im Hotel Blankenheimer Hof am Neumarkt.

Im zweiten Weltkrieg wurde der Neumarkt total zerstört. Der Wiederaufbau begann jedoch direkt nach dem Krieg.

Zu den Sehenswürdigkeiten am Neumarkt zählen die Neumarktpassage mit Olivandenhof, die St. Aposteln Kirche, das Käthe-Kollwitz Museum, und das Schnütgen-Museum auf der Cäcilienstraße.


Stolz zeigt Hans Schäfer, der Kapitän der Meistermannschaft, die Meisterschale den jubelnden Kölnern. Nicht nur der Neumarkt war an diesem sonntag "schwarz von Menschen". Tausende feierten die Mannnschaft auf ihrem Weg durch die Stadt. Links neben Hans Schäfer der trainer, Zlatko "Cik" Cajkovski und links von ihm im Mantel Fritz Pott, der mit Karl-Heinz Schnellinger die Verteidigung bildete.

Weitere Fotos aus dem Album "1. FC Köln - eine Erfolgsgeschichte"


Am Anfang stand ein provokativer Satz von Franz Kremer: „Meine Herren, wollen Sie mit mir Deutscher Meister werden?“ Franz Kremer war im Jahre 1948 Vorsitzender eines kleinen Vorortvereins im Kölner Westen, des Kölner Ballspiel Club von 1901 (KBC). Es gelang ihm die Verantwortlichen seines Vereins und der Konkurrenz aus dem Kölner Vorort Sülz der Spielvereinigung Sülz von 1907 (Sülz 07) zur Fusion zu überreden. (13. Februar 1948)

Der neue Verein nannte sich Erster Fußball Club Köln 01/07 (1. FC Köln) Die Fusion war der Beginn einer Erfolgsgeschichte in den 50er und 60er Jahren und tatsächlich gelang es dem „EFCE“ die Frage seines ersten Präsidenten positiv zu beantworten. Im Jahre 1962 wurde der 1. FC Köln zum ersten Mal Deutscher Meister.( 4:0 gegen Nürnberg im vorletzten Endspiel vor Einführung der Bundesliga)

Franz Kremer (1905-1967) war einer der entscheidenden Männer bei der Professionalisierung des deutschen Fußballs und der Einführung einer eingleisigen Liga (1. Bundesliga)

Im Jahre 1950 erhielt der Verein sein Maskottchen, einen Geißbock, der bis heute das Markenzeichen des Klubs ist. Die Kölner Zirkuschefin, Carola Williams, schenkte ihn dem Verein im Rahmen einer Karnevalssitzung und da der damalige Spielertrainer Hans Weisweiler allgemein „Hennes“ genannt wurde, erhielt der neue Glücksbringer des Vereins diesen Namen und hat ihn bis heute behalten. Zu jedem Heimspiel wird „Hennes“ ins Stadion gebracht und unterstützt die Mannschaft. (Natürlich ist es nicht mehr der ursprüngliche „Hennes“ sondern bereits der Achte seines Namens-„Hennes VIII“.)

Walter Dick hat den 1. FC Köln seit dem Ende der 50er Jahre als Fotograf begleitet. Er, der sich auch als Sportfotograf einen Namen gemacht hat, hielt mit seiner Kamera nicht nur packende Spielszenen in der alten Hauptkampfbahn in Müngersdorf fest, sondern macht vielfältige Aufnahmen von Spielern und Verantwortlichen, von Meisterfeiern und Ehrungen.

Das Album soll in der Folgezeit weiter ergänzt und ausgebaut werden.

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Michael Engel  sagt:

Hans Schäfer und Fritz Pott kamen von Rot-Weiß Zollstock.

Geschrieben: vor mehr als 2 Jahre