Eisverkäufer, Neumarkt, 50667 Köln - Altstadt-Süd (1951)
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Walter Dick Walter Dick
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Album: Innenstadt 1951

Innenstadt 1951 : Eisverkäufer

Neumarkt (50667 Altstadt-Süd)

Der Neumarkt ist der größte Platz in der Kölner Innenstadt. Hier finden jedes Jahr öffentliche Veranstaltungen wie Zirkusaufführungen und Karnevalssitzungen statt, im Winter ein großer Weinachtsmarkt. Der Neumarkt spielt  eine wichtige Rolle als Verkehrsknotenpunkt und markiert außerdem den Anfang der Einkaufszone der Innenstadt. Hier treffen sich die Straßen Schildergasse, Hahnenstr., Cäcilienstr. und die Thieboldsgasse.

Der Name "Neumarkt" stammt ursprünglich aus dem Lateinschen "in novo mercato" (auf dem neuen Markt). Mit der Zeit änderte sich der Name, so dass der Platz u.a. "uff dem numarkt", "numarkt", "an dem nuwen marte" oder "nuymarkt" hieß. Zum Ende des 14. Jahrhunderts fanden am Neumarkt Volks- und Schützenfeste statt. Diese wurden vom Rat veranstaltet. Im Spätmittelalter war der Neumarkt, so wie der Alter Markt und der Heumarkt, ein Handelplatz von großer Bedeutung.

Zu der Zeit der Franzosenbesatzung wurde der Name des Neumarktes auch je nach Anlass geändert. So hieß er 1794 "Place de la Republique", zu Napoleons Kaiserkrönung Place de l'Empereur (Kaisersplatz) und nach dem Sieg der Schlacht von Austerlitz "Place des Victories" (Siegesplatz). In 1804 übernachtete Napoleon sogar für vier Nächte im Hotel Blankenheimer Hof am Neumarkt.

Im zweiten Weltkrieg wurde der Neumarkt total zerstört. Der Wiederaufbau begann jedoch direkt nach dem Krieg.

Zu den Sehenswürdigkeiten am Neumarkt zählen die Neumarktpassage mit Olivandenhof, die St. Aposteln Kirche, das Käthe-Kollwitz Museum, und das Schnütgen-Museum auf der Cäcilienstraße.


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Stefan Robertz  sagt: "@Michael"

Tja, da hatte der grosse berühmt-berüchtigte Nordhoff wohl mit Recht Respekt! Der Tempo war einfach das bessere Konzept... hinter dem Fahrer gabs nichts was den Laderaum/Ladefläche oder individuelle Aufbauten gestört hätte. Und die mehrfachen Eigentümerwechsel (Rheinmetal, Henschel, Mercedes) haben einen weiteren Erfolg verhindert

Geschrieben: vor etwa 6 Jahre


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Werner Müller  sagt: "@Stefan"

Schön, dass wir mal fachsimpeln können. Da hatte der Volkswagenchef wohl großen Respekt vor dem Erfolg dieses Konkurrenzproduktes aus der Hansestadt. Nachdem keine Käfermotoren mehr zur Verfügung standen, kamen 2-Takt Motoren von ILO und Heinkel zum Einbau.

Geschrieben: vor etwa 6 Jahre


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Frank Warda  sagt: "Immer wieder erstaunlich ..."

... was für Details bei verschiedenen Betrachtern heraus kommen. Ich hatte mich mehr auf den Eisverkäufer konzentriert, der offensichtlich auf der Straße stehend sein Eis verkauft.

Geschrieben: vor etwa 6 Jahre


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Stefan Robertz  sagt: "Der Lieferwagen.."

genau, 1949 wurden gebrauchte VW Motoren aus Wehrmachtsbeständen eingebaut und später dann der erwähnte VW Motor bis 1952 der VW Direktor Nordhoff die Motorenlieferung an Vidal und Sohn untersagte...

Geschrieben: vor etwa 6 Jahre


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Werner Müller  sagt: "Der Lieferwagen..."

...von Carl Peters ist ein Tempo Matador der Firma Vidal & Sohn aus Hamburg. Zeitweilig wurde er mit zugekauften Motoren seines omnipräsenten und übermächtigen Rivalen aus Wolfsburg, dem VW Bus T1, ausgerüstet.

Geschrieben: vor etwa 6 Jahre