Die durch Brandbomben zerstörte Klosteranlage des Karmel Maria vom Frieden in der Südstadt. (1942), Vor den Siebenburgen, 50676 Köln - Altstadt-Süd (1942)

Köln in den Kriegsjahren (1939-1945) : Die durch Brandbomben zerstörte Klosteranlage des Karmel Maria vom Frieden in der Südstadt. (1942)

Vor den Siebenburgen (50676 Altstadt-Süd)

Der Name der Straße verweißt auf sieben Gutsburgen, oder Höfe, die dort bestanden. Während der französischen Herrschaft wurde sie, als Verweis auf das in der Nähe gelegene Grab der Kaiserin Theophanu in der Pantaleonskirche, in "Ruè Thèophania" umbenannt.

Vor den Siebenburgen führt von der Waisenhausgasse bis zur Ulrichgasse. Über die Straße ist auch der Eingang zur St. Maria vom Frieden zu erreichen.


Das Karmel Maria vom Frieden an der Ecke Schnurgasse / Vor den Siebenburgen wurde im April 1942 durch Brandboben erheblich zerstört. Die gesamte Innenausstattung und das Gnadenbild der „Regina Pacis“, der Friedenskönigin, wurden vernichtet. Nur die Mauern der Westfassade, das südliche Querschiff und der Turm blieben, so wie auf dieser heimlich gemachten Aufnahme, teilweise erhalten. Die 1692 eingeweihte Klosteranlage konnte aber zwischen 1947 und 1957 nach und nach im alten Stil wieder aufgebaut werden. Das Patrozinium bezieht sich auf ein Gnadenbild der Muttergottes, welches dem Orden 1642 als Erbe vermacht wurde und somit zum Namensgeber der Klosterkirche wurde

Weitere Fotos aus dem Album "Köln in den Kriegsjahren (1939-1945)"