Chlodwigplatz, 50678 Köln - Altstadt-Süd (1904)
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Chlodwigplatz (50678 Altstadt-Süd)

Nach dem Ende der Römerherrschaft waren es die Merowinger, die zu den einflußreichsten Herrschern in Europa wurden und den Boden für die ihnen folgenden Königs- und Kaisergestalten des Mittelalters und der frühen Neuzeit legten. Es leuchtete daher ein, dass bei der Namensgebung der Kölner Ringe, die auf die Entwicklung der deutschen Geschichte veweisen, auch der erste Merowingerkönig Chlodwig geehrt werden sollte.

Erst 14 Jahre nach seinem Herrschaftsantritt ließ er sich ca. 497 Taufen und somit zum Christentum bekehren. Die Nächstenliebe war ihm dabei jedoch fremd. Für die Verwirklichung seiner Machtpolitik schreckte er auch vor Mord nicht zurück.

Am Chlodwigplatz lässt sich eines der letzten erhalten Stadttore der mittelalterlichen Stadtmauer bewundern, die Severinstorburg. Alljährlich beginnt am Chlowigplatz der Rosenmontagzug. Einmalig fand bisher das "Arsch huh - Zäng ussenander" Konzert am 9. November 1992 auf diesem Platz statt.

In den, als Umsteigeort für den Nahverkehr genutzten, Platz mündet die Severinstraße. Vom ihm zweigen die Bonner Straße und die Merowinngerstraße nach Süden ab.


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Stefan Robertz  sagt: "Chlodwigplatz"

auf den Bildern 132180 (1974) und 117610 (1963) gibts diesen Kamin nicht (mehr). Das erklärt auch warum ich mich nicht dran erinnere

Geschrieben: vor mehr als 7 Jahre


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Werner Müller  sagt:

In der Tat war an dieser Stelle die Brauerei der Firma Reissdorf. Sollte die für den Brauereivorgang benötigte Prozesswärme selber erzeugt worden sein so ist auch der Kamin zu erklären.

Geschrieben: vor mehr als 7 Jahre


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Stefan Robertz  sagt:

Ich bin im Vrings Veedel (oder eher am Rande, aber habe im Vrings Veedel mein Unwesen getrieben) aufgewachsen und erinnere mich noch gut an die Brauerei.... aber an DEN Kamin nicht... Irgendwie finde ich den auch nicht typisch für eine Brauerei?!?!?

Geschrieben: vor mehr als 7 Jahre


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Ulrich Hermanns  sagt:

Ich ben zwar keene ahle Kopp, ävver ich versöcken ens en Antwoot ze jevve: Dat künnt dä Kamin vun dä ahle Reissdorf Brauerei gewäse sinn, die fröher aan d´r Vringsstrooß und "An St. Magdalenen" gelääge woor. Wann dä Kamin avgeresse wooden ess, weiß ich och nit.

Geschrieben: vor mehr als 7 Jahre


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Jürgen Pohl  sagt: "Links im Bild der Kamin ?"

Hallo Ihr aal Köpp ! zu was gehöhrte der Kamin der auf dem Bild links zu sehen ist. Und wann ist der abgerissen worden ? mfg de kölsche Jung

Geschrieben: vor mehr als 7 Jahre