Blick über die kriegszerstörte Altstadt, Kaygasse, 50676 Köln - Altstadt-Süd (1944)
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Blick über die kriegszerstörte Altstadt

Kaygasse (50676 Altstadt-Süd)

Die Kaygasse verläuft vom Großen Griechenmarkt zur Alten Mauer am Bach. Der Straßenname geht auf eine Familie Keige oder Keye zurück, die im Mittelalter in dieser Straße ihr Anwesen hatte. Berühmt wurde die Kaygasse sicher durch das Lied "In der Kayjass Nummero Null". Die dort besungene Schule gibt es nicht mehr, der erwähnte Lehrer Welsch lebte und arbeitete wirklich als Pädagoge, allerdings an einer Kalker Hilfsschule bis 1935. Hier steht der Songtext.

Heute wird die mit Kopfsteinpflaster belegte Kaygasse geprägt durch den Wasserturm. Dieser wurde auf dem höchsten Punkt der Innenstadt bis 1872 gebaut und versorgte die Stadt bis zum 2. Weltkrieg mit Wasser. Bis 1989 erfolgte der Umbau zum Luxus-Hotel.


Dieses Bild könnte vom Wasserturm an der Kaygasse aus gemacht worden sein. (ggf. Hinweise erbeten!) Man erkennt ganz rechts die Türme von St. Heribert in Deutz, links davon die alte Deutzer Hängebrücke ("Hindenburgbrücke"), danben St. Maria im Kapitol und den damals noch spitzen Turm von Klein St. Martin. Bei Groß St. Martin sind die Dächer zerstört aber die Flankierungstürmchen stehen noch. Insgesamt ist die Zertörung durch Bomben bereits weit fortgeschritten.

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