Blaubach, 50676 Köln - Altstadt-Süd (1944)
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Blaubach (50676 Altstadt-Süd)

Unter dem Blaubach verläuft der Duffesbach, an dem die Blaufärber früher ihrer Arbeit nachgingen. Sie stellten blaues Leinen her, welches weit über Köln hinaus zur Herstellung von Arbeitskleidung diente. Der dafür nötige Farbstoff "Waid" wurde übrigens am nahen Waidmarkt gehandelt. Nördlich des Blaubachs findet man noch gut erhaltene Reste der alten Stadtmauer.

Am Blaubach 4 wurde im Haus Weinsberg Wilhelm Joest geboren, der mit seinem Schwager Eugen von Rautenstrauch Stifter des nach ihnen benannten Rautenstrauch-Joest-Museums für Völkerkunde wurde. Der Museumsstifter (Wallraf-Richartz-Museum) Johann Heinrich Richartz lebte ab 1835 im Blaubach 45/49. Während der Nazizeit befand sich im Blaubach 1 die Gauleitung der "Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt".

Heute ist der Blaubach eine mehrspurige Straße und verläuft als Verlängerung des Rothgerberbachs nach Osten zum Waidmarkt. Das Finanzamt Köln-Mitte und das Justizvollzugsamt Rheinland sind am Blaubach beheimatet.


Die Weißbüttengasse ist eine der Straßen des eins dichtbebauten Viertels um St. Johann Baptist, die nach den Kriegszerstörungen und den Zerstörungen durch den Bau von Severinsbrückenauffahrt und Kreuzung mit der Nord-Süd-Fahrt (hier: Tel-Aviv-Str.) verschwunden ist. Verschwunden sind auch die Weißgerbereckgasse, die Hundsgasse und die Große Spitzengasse, die Spielmannsgasse ist nur noch ein Randweg am Trog der Auffahrt zur Severinsbrücke.

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Michael Engel  sagt: "#461523"

Der turmartige Bau müsste die Einfahrt zum ehemaligen Hauptbahnhof der Pferdebahn markieren dessen Gelände links des Turmes zu sehen ist. Im Hintergrund sind dann die Ruinen der Weissgerbereckgasse zu sehen.

Geschrieben: vor 18 Tagen