Wer auf den Südturm der gotischen Kathedrale hinaufsteigen will, muss zunächst einmal hinabsteigen, Domkloster 4, 50667 Köln - Altstadt-Nord (2011)
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Elke Schaub Elke Schaub
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Wer auf den Südturm der gotischen Kathedrale hinaufsteigen will, muss zunächst einmal hinabsteigen

Domkloster 4 (50667 Altstadt-Nord)

Das Domkloster verbindet den Wallrafplatz und den Roncalliplatz. Namensgebend ist der erzbischöfliche Hof, eine mittelalterliche, klosterähnliche Anlage, die hier einst zu finden war. Die berühmteste Adresse Kölns ist "Domkloster 4": Der Kölner Dom.


Für fünf Millionen Euro hat der Kölner Dom einen neuen Treppenaufgang zum Turm bekommen. Jährlich besteigen rund 600 000 Besucher das Bauwerk. Wer künftig auf den Südturm der gotischen Kathedrale hinaufsteigen will, muss zunächst einmal hinabsteigen. Wie Dombaumeisterin Barbara Schock- Werner am Freitag mitteilte, führt ein neuer Treppenabgang in mittelalterliche Fundamente. Die Besucher werden über einen Tunnel durch die südliche Fundamentmauer des Turms geführt und gelangen so zur Wendeltreppe mit den 509 Stufen, die jedes Jahr bis zu 600 000 Menschen hinaufsteigen. Der Anbau kostete fünf Millionen Euro. Von außen ist der neue Zugang „Dom-Turm“ rechts vom Hauptportal des Doms eher unauffällig. Lediglich zwei sandsteinförmige Blöcke sind zu sehen. Das Projekt war „sehr kompliziert und arbeitsreich“, erklärte Schock-Werner. Unter anderem mussten zwölf Meter dicke mittelalterliche Mauern an zwei Stellen durchbrochen werden. Die neue Lösung werde „kein neues Penner-Glück und keine Schmuddelecken“ ermöglichen. Die Besucher können nun in den Dom gelangen, ohne den Innenraum der Kathedrale zu betreten und die Gottesdienste zu stören. Jedes Jahr besuchen bis zu sieben Millionen Menschen das Weltkulturerbe. Die Dom-Besteigung ist eine der wenigen Einnahmequellen für die Hohe Domkirche.

Weitere Fotos von Elke Schaub


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monika h  sagt:

das licht am ende des tunnels ;) - gefällt mir.

Geschrieben: vor mehr als 5 Jahre