Vorbau von zwei Seiten, Deutzer Brücke, Köln - Altstadt-Nord (1948)
fotografiert von:
Walter Dick Walter Dick
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Album: 1948 Bau der Deutzer Brücke

1948 Bau der Deutzer Brücke : Vorbau von zwei Seiten

Deutzer Brücke ( Altstadt-Nord)


Das Bild zeigt die aufwendigen Hilfs- und Hebekonstruktionen für den Bau der neuen Brücke. Auf eigens in den Strom gerammten Pfaählen ruhendie Unterbauten für die beiderseits verlegten massiven Schienen, auf denen die Portalkräne ("derricks") fahren. Der auf der rechten Seite sichtbare Krantransportiert gerade ein neues Teilstück an die vordere Kante des rechtsrheinischen Vorbaus.

In Deutz erkennt man zwischen dem vorderen Kran das teilweise zerstörte Gebäude des Rheinischen Museums. (Hier wird später der Bau des Landschaftsverbandes -LVR- entstehen.) Das helle kupppelförmige Dach rechts davon ist das Dach des Deutzer Bahnhofs.

Weitere Fotos aus dem Album "1948 Bau der Deutzer Brücke"


Zum Ende des Krieges stürzte die Deutzer Brücke (seit 1935 "Hindenburgbrücke" genannt) im Februar 1945 unter Last der Flüchtlinge und Militärfahrzeuge ein. Die hohe Zahl an Toten konnte nie vollständig festgestellt werden. 1947 begann der Wiederaufbau, jedoch nicht mehr als Hängebrücke sondern als erste Stahlkastenträgerbrücke der Welt.

Planungen und Entwurf fertigte der geniale Brückenkonstrukteur Fritz Leonhardt (1909-1999), der vor dem Krieg schon die Rodenkirchener Autobahnbrücke konzipiert hatte und nach dem Krieg neben der Deutzer Brücke für den Bau von Mülheimer Brücke (Eröffnung1951) und Severinsbrücke (Eröffnung 1959) und den Wiederaufbau der Rodenkirchener Brücke (Eröffnung 1952) verantwortlich war. Architektonischer Berater von Leonhardt waren die Kölner Architekten Gerd Lohmer (1909-1981) und Wilhelm Riphahn (1889-1963)

Am 16. Oktober 1948 wurde die neue Deutzer Brücke eingeweiht. Walter Dick fotografierte den Bau der Deutzer Brücke in verschiedenen Stadien von beiden Uferseiten und vom Wasser aus.