Ursulinenkirche, Machabäerstr., 50668 Köln - Altstadt-Nord (1827)

Kirchen in Köln -ohne Dom- vor 1900 : Ursulinenkirche

Machabäerstr. (50668 Altstadt-Nord)

Die Machabäerstr. verbindet den Eigelstein mit dem Konrad-Adenauer-Ufer. Der Name leitet sich von den Machabäern (oder auch Makkabäern) her, einem jüdischen Priestergeschlecht der Hasmonäer um 100 vor Christus. Das Ursulinen-Lyzeum liegt an der Machabäerstr., St. Kunibert sowie das St. Marien-Hospital finden sich in unmittelbarer Nähe. An der Ecke Eigelstein / Unter Krahnenbäumen lag das Benediktinerinnenkloster "Zu den sieben makkabäischen Brüdern" (lateinisch: machabaeorum sirorum), das 1802 unter französischer Besatzung im Zuge der Säkularisierung aufgehoben wurde.


Stiche aus einer Graphiksammlung über Köln bis 1900. Zur Verfügung gestellt von Harald Gerhards. Am 30.April 1709 legte Matteo Alberti, Hofarchitekt von Kurfürst Johann Wilhelm den Grundstein für die Fronleichnamskirche, besser bekannt als Ursulinenkirche bekannt. Bereits 1639 sind die Ursulinen, Klosterfrauen aus Belgien nach Köln gekommen. 1671 erwarben sie das Grundstück Machabäerstr.Zwischen 1695 und 1676 entstanden das Klostergebäude und die Schule. Bis 1712 entstand die Kirche. Im zweiten Weltkrieg fielen Kloster und Schulgebäude den Bomben zum Opfer. Die Kirche wurde fast vollständig zerstört Nach dem Wiederaufbau konnte 1954 wieder der erste Gottesdienst gefeiert werden. Neudruck einer Lithographie von Wünsch nach Weyer bei Bachem 1827

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