Ursulinen-Lyzeum, Machabäerstr., 50668 Köln - Altstadt-Nord (1963)
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Ursulinen-Lyzeum

Machabäerstr. (50668 Altstadt-Nord)

Die Machabäerstr. verbindet den Eigelstein mit dem Konrad-Adenauer-Ufer. Der Name leitet sich von den Machabäern (oder auch Makkabäern) her, einem jüdischen Priestergeschlecht der Hasmonäer um 100 vor Christus. Das Ursulinen-Lyzeum liegt an der Machabäerstr., St. Kunibert sowie das St. Marien-Hospital finden sich in unmittelbarer Nähe. An der Ecke Eigelstein / Unter Krahnenbäumen lag das Benediktinerinnenkloster "Zu den sieben makkabäischen Brüdern" (lateinisch: machabaeorum sirorum), das 1802 unter französischer Besatzung im Zuge der Säkularisierung aufgehoben wurde.


Die Schule der Ursulinen wurde 1639 von Ursulinenschwestern gegründet. Sie ist bis heute die einzige reine Mädchenschule in Köln. Es gibt seit Anfang der 70er Jahre neben dem Gymnasium eine Realschule. Seit 1988 ist die Trägerschaft von den Schwestern der Heiligen Ursula auf das Erzbistum Köln übergegangen.

Zum Bereich der Niederlassung des Ordens, der auf eine Gründung von Angela Merici zurückgeht, gehört auch die Fronleichnamskirche St. Corpus Christi an der Machabäerstraße. Da sie sich in die Front auf der Nordseite der von Ost nach West verlaufenden Straße einfügt, ist ihre Ausrichtung nicht, wie sonst meist üblich West/Ost sondern Süd/Nord. Die Kirche ist außerdem einer der wenigen Barockbauten in Köln.

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