Trümmerbahn am Westportal, Domkloster 4, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1948)
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Walter Dick Walter Dick
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Album: 1948 Dom-Reparaturen

1948 Dom-Reparaturen : Trümmerbahn am Westportal

Domkloster 4 (50667 Altstadt-Nord)

Das Domkloster verbindet den Wallrafplatz und den Roncalliplatz. Namensgebend ist der erzbischöfliche Hof, eine mittelalterliche, klosterähnliche Anlage, die hier einst zu finden war. Die berühmteste Adresse Kölns ist "Domkloster 4": Der Kölner Dom.


Entgegen landläufiger Meinung, dass die alliierten Bomber den Dom verschont hätten, hatte auch das Gotteshaus in den Bombennächten schwere Schäden erlitten. Vollständige Zerstörung hat wahrscheinlich der Dachstuhl aus Stahl verhindert. Hätte der Dom einen hölzernen Dachstuhl gehabt, so wäre dieser während der Angriffe sicher in Brand geraten und hätte einstürzend einen Großteil der Mauern eingerissen.

Bis 1955/56 war das gesamte Hauptschiff nicht zugänglich, neben den notwendigen Wiederherstellungsarbeiten wurden in dieser Zeit auch umfangreiche Ausgrabungen und archäologische Untersuchungen angestellt.

Kleine leichte Feldbahnen mit Kipploren bewältigten nach dem Kriege eine Großteil der Enttrümmerung. Die Gleise konnten als sog. Gleisrahmen direkt auf dem Boden verlegt werden, die Loren wurden meist von Hand beladen und als Traktionsmittel dienten wie kleine, batteriegetriebene Lokomotiven, aber auch kleine Dieselloks und Dampflokomotiven.

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